378
Hermann Max Pechstein
Selbstbildnis mit Pfeife, um 1920/21.
Zeichnung
Nachverkaufspreis: € 2.000
378
Hermann Max Pechstein
Selbstbildnis mit Pfeife, um 1920/21.
Zeichnung
Nachverkaufspreis: € 2.000
Hermann Max Pechstein
Selbstbildnis mit Pfeife. Orig.-Bleistiftzeichnung. Monogrammiert unten rechts. Um 1920/21. Auf Werkpapier, auf dem Vortitel der Publikation "Das graphische Werk Max Pechsteins" von Paul Fechter. 26,9 : 19,3 cm.
Vorstudie für die in der Publikation von Paul Fechter lithographierten Zeichnung. Hier porträtiert sich Pechstein vor an den Strand rollende Wellen an seiner geliebten Ostsee-Küste.
1920 reist Pechstein das letzte mal nach Nidden an der Ostsee, nachdem der kleine Ort in Ostpreußen nach dem Versailler Vertrag unter die Verwaltung des neu gegründeten Völkerbunds an Litauen gefallen ist. 1921 wählt er dann das Küstenstädtchen Leba im damaligen Pommern als neues Sommerdomizil, gar zweites Zuhause, in das er bis 1945 regelmäßig zurückkehren wird.
Schon 1911 zeigt sich Pechstein in einem Selbstporträt in Tusche Pfeife rauchend und verwendet das Attribut bis zuletzt mehrfach für seine Selbstporträts in Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken. Einige Fotografien Hermann Max Pechsteins aus ganz verschiedenen Lebensabschnitten zeigen den Künstler ebenfalls Pfeife rauchend.
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
- ZUSTAND: Papierbedingt gebräunt. Im oberen Rand zwei Aufhellungen durch rückseitige Montierungsspuren. - PROVENIENZ: Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel Lugt 6032)
LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 285, SHG-Nr. 421 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 402, SHG-Nr. 878 (m. Abb.). - Vgl. Krüger L 366.
Self-portrait with pipe. Orig. pencil drawing. Monogrammed lower right. Around 1920/21. On wove paper, on the pre-title of the publication "Das graphische Werk Max Pechstein" by Paul Fechter. 26,9 : 19,3 cm. In this preliminary study for the drawing lithographed in Paul Fechter's publication, Pechstein portrays himself in front of waves rolling onto the beach on his beloved Baltic coast. - Browned due to paper, in the upper margin two lightened spots due to mounting traces on the back. From the Hermann Gerlinger Collection, Würzburg (verso with collector's stamp Lugt 6032).
Selbstbildnis mit Pfeife. Orig.-Bleistiftzeichnung. Monogrammiert unten rechts. Um 1920/21. Auf Werkpapier, auf dem Vortitel der Publikation "Das graphische Werk Max Pechsteins" von Paul Fechter. 26,9 : 19,3 cm.
Vorstudie für die in der Publikation von Paul Fechter lithographierten Zeichnung. Hier porträtiert sich Pechstein vor an den Strand rollende Wellen an seiner geliebten Ostsee-Küste.
1920 reist Pechstein das letzte mal nach Nidden an der Ostsee, nachdem der kleine Ort in Ostpreußen nach dem Versailler Vertrag unter die Verwaltung des neu gegründeten Völkerbunds an Litauen gefallen ist. 1921 wählt er dann das Küstenstädtchen Leba im damaligen Pommern als neues Sommerdomizil, gar zweites Zuhause, in das er bis 1945 regelmäßig zurückkehren wird.
Schon 1911 zeigt sich Pechstein in einem Selbstporträt in Tusche Pfeife rauchend und verwendet das Attribut bis zuletzt mehrfach für seine Selbstporträts in Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken. Einige Fotografien Hermann Max Pechsteins aus ganz verschiedenen Lebensabschnitten zeigen den Künstler ebenfalls Pfeife rauchend.
AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).
- ZUSTAND: Papierbedingt gebräunt. Im oberen Rand zwei Aufhellungen durch rückseitige Montierungsspuren. - PROVENIENZ: Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel Lugt 6032)
LITERATUR: Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 285, SHG-Nr. 421 (m. Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 402, SHG-Nr. 878 (m. Abb.). - Vgl. Krüger L 366.
Self-portrait with pipe. Orig. pencil drawing. Monogrammed lower right. Around 1920/21. On wove paper, on the pre-title of the publication "Das graphische Werk Max Pechstein" by Paul Fechter. 26,9 : 19,3 cm. In this preliminary study for the drawing lithographed in Paul Fechter's publication, Pechstein portrays himself in front of waves rolling onto the beach on his beloved Baltic coast. - Browned due to paper, in the upper margin two lightened spots due to mounting traces on the back. From the Hermann Gerlinger Collection, Würzburg (verso with collector's stamp Lugt 6032).
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Hermann Max Pechstein "Selbstbildnis mit Pfeife"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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