abbildung folgt


125001019
Emil Schumacher
Bleibild B-3/1970, 1970.
Mischtechnik. Walzblei mit Asphalt auf Hartfase...
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
125001019
Emil Schumacher
Bleibild B-3/1970, 1970.
Mischtechnik. Walzblei mit Asphalt auf Hartfase...
Schätzpreis: € 60.000 - 80.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
 

Emil Schumacher
1912 - 1999

Bleibild B-3/1970. 1970.
Mischtechnik. Walzblei mit Asphalt auf Hartfaserplatte.
Rechts unten mit der eingeritzten Signatur. Verso signiert, datiert und bezeichnet "B-3/1970". 99,5 x 78 cm (39,1 x 30,7 in).

Mit dem Original-Künstlerrahmen. [AW].

• Mit Asphalt und Walzblei überwindet Emil Schumacher hier die Regeln der Malerei.
• Der Protagonist des deutschen Informel schafft eine eindrucksvolle haptische Präsenz.
• Gestisch-expressive Arbeit in bewusst farblicher Reduktion und mit dem Original-Künstlerrahmen.
• 1959, 1964 und 1977 nimmt Schumacher an der documenta II, III und 6 in Kassel teil
.

Die Arbeit ist mit der Inventarnummer "0/73" in dem von Dr. Ulrich Schumacher angelegten Archiv der Emil Schumacher Stiftung, Hagen, aufgeführt. Wir danken Herrn Rouven Lotz, Direktor des Emil Schumacher Museums, Hagen, für die freundliche Auskunft.

PROVENIENZ: Galerie Georg Nothelfer, Berlin.
Privatsammlung Berlin (1989 vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Emil Schumacher. Bilder und Gouachen, Neue Galerie der Stadt Linz, Wolfgang Gurlitt Museum, 7.10.-6.11.1976.
Emil Schumacher. Arbeiten 1959-1978, Kunstverein Braunschweig, 6.10.-8.11.1978.

Emil Schumachers Malerei ist mehr als nur Farbe auf Leinwand; sie ist ein physischer Aktionsraum, in dem sich der Künstler mit dem Material auseinandersetzt. Charakteristisch für seine Werke ist der extrem dicke Farbauftrag sowie die Einarbeitung von Gegenständen und Materialien wie Nägeln, Holz, Steinen und Blei. Angetrieben von emotionaler Gestik und spontanen Prozessen löste Schumacher die Farbe von der Form und die Linie vom Motiv. Ab den 1950er-Jahren ging er noch weiter und verletzte den Bildträger bewusst mit Werkzeugen. Diese kraftvolle Auseinandersetzung erzeugt eine urwüchsige Bildsprache, die an archaische Landschaften erinnert und die Aussage des Künstlers "Aus dem Wesen, aber auch am Widerstand des Materials formt sich das Bild" unterstreicht.






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