Auktion: 605 / Day Sale am 13.06.2026 in München → Lot 125001058

125001058
Horst Antes
Blaue Figur, 1963.
Tempera auf Leinwand
Schätzpreis: € 50.000 - 70.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
125001058
Horst Antes
Blaue Figur, 1963.
Tempera auf Leinwand
Schätzpreis: € 50.000 - 70.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Horst Antes
1936
Blaue Figur. 1963.
Tempera auf Leinwand.
Verso später signiert, datiert und bezeichnet "entstanden 1963 Antes 8.7.96". 100 x 70 cm (39,3 x 27,5 in).
Anlässlich des diesjährigen 90. Geburtstags des Künstlers zeigt das Sprengel Museum, Hannover, vom 11. April bis zum 5. Juli eine umfachgreiche Einzelausstellung. [CH].
• In den frühen 1960er Jahren entwickelt Antes seine ikonischen, meist im Profil gezeigten Kopffüßler: ein Hauptmotiv seines künstlerischen Schaffens.
• Bei den Gemälden der frühen 1960er Jahre handelt es sich deshalb um die gesuchtesten Arbeiten des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt: die fünf höchsten Ergebnisse erzielen Arbeiten aus den Jahren 1960 bis 1964 (Quelle: artprice.com).
• 1964 ist Antes auf der documenta III in Kassel vertreten, 1966 folgt die Teilnahme an der XXXIII. Biennale in Venedig (Deutscher Pavillon).
• In den vergangenen Jahrzehnten Teil einer bedeutenden Berliner Privatsammlung.
• Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen musealen Sammlungen, darunter das Busch-Reisinger-Museum der Harvard Art Museums, Cambridge (MA), die Pinakothek der Moderne, München, das Sprengel Museum, Hannover, und das Städel Museum, Frankfurt a. M..
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin (1986 erworben).
LITERATUR: Katja Szymczak, Horst Antes. Werkverzeichnis der Gemälde, Bd. 1: 1957-1964, Künzelsau 2020, WVZ-Nr. (m. Abb.).
"Am Anfang malte ich die Figur immer in der frontalen Sicht. [..] Ich habe die Figur dann von der Seite gemalt, dann verändern sich die Bilder, ich verändere mich. [..] Die Einzelfigur ist für mich sehr wichtig, weil ich ihr allein gegenüberstehe. Ich mache da etwas, mit dem ich mich wirklich unterhalten kann. [..] Ich nehme nicht jemanden, der existiert, sondern ich mache mir jemanden. [..] Die Einzelfigur ist nur dem Betrachter konfrontiert und dieser ihr. Die Einzelfigur ist Negativform, ist Stigma, nimmt auf, erleidet Farbe, Schraffur, Gedanken, Zitat, Zeit, Geschichte und den Streit mit der Laune der Gegenwart, ist Speicher, der aufnimmt und abgibt. Ich belade und entlade meine Figur symbolisch, sentimental, organisch, geschichtlich, ich fülle sie an und und entleere sie mit Anspielungen, Gesten, Gedanken, Spekulationen, Wünschen und Ängstlichkeiten. Ich mache mir ein Bild, ich mache mir jemand als Gleichnis, Partner, Spiegel. Ich vervielfache mich, behaupte mich, nehme in Besitz, erkenne mich und durch mich etwas - in Momentaufnahmen von langer Dauer.
[..] Bei den ersten Bildern hat mich nur das, was sich innerhalb des Menschen befindet, beschäftigt Was außerhalb war, war für mich uninteressant."
Horst Antes in einem Interview mit Rolf-Gunter Dienst, in: Noch Kunst. Neuestes aus deutschen Ateliers, Düsseldorf 1970, S. 15f.
1936
Blaue Figur. 1963.
Tempera auf Leinwand.
Verso später signiert, datiert und bezeichnet "entstanden 1963 Antes 8.7.96". 100 x 70 cm (39,3 x 27,5 in).
Anlässlich des diesjährigen 90. Geburtstags des Künstlers zeigt das Sprengel Museum, Hannover, vom 11. April bis zum 5. Juli eine umfachgreiche Einzelausstellung. [CH].
• In den frühen 1960er Jahren entwickelt Antes seine ikonischen, meist im Profil gezeigten Kopffüßler: ein Hauptmotiv seines künstlerischen Schaffens.
• Bei den Gemälden der frühen 1960er Jahre handelt es sich deshalb um die gesuchtesten Arbeiten des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt: die fünf höchsten Ergebnisse erzielen Arbeiten aus den Jahren 1960 bis 1964 (Quelle: artprice.com).
• 1964 ist Antes auf der documenta III in Kassel vertreten, 1966 folgt die Teilnahme an der XXXIII. Biennale in Venedig (Deutscher Pavillon).
• In den vergangenen Jahrzehnten Teil einer bedeutenden Berliner Privatsammlung.
• Werke des Künstlers befinden sich in zahlreichen musealen Sammlungen, darunter das Busch-Reisinger-Museum der Harvard Art Museums, Cambridge (MA), die Pinakothek der Moderne, München, das Sprengel Museum, Hannover, und das Städel Museum, Frankfurt a. M..
PROVENIENZ: Privatsammlung Berlin (1986 erworben).
LITERATUR: Katja Szymczak, Horst Antes. Werkverzeichnis der Gemälde, Bd. 1: 1957-1964, Künzelsau 2020, WVZ-Nr. (m. Abb.).
"Am Anfang malte ich die Figur immer in der frontalen Sicht. [..] Ich habe die Figur dann von der Seite gemalt, dann verändern sich die Bilder, ich verändere mich. [..] Die Einzelfigur ist für mich sehr wichtig, weil ich ihr allein gegenüberstehe. Ich mache da etwas, mit dem ich mich wirklich unterhalten kann. [..] Ich nehme nicht jemanden, der existiert, sondern ich mache mir jemanden. [..] Die Einzelfigur ist nur dem Betrachter konfrontiert und dieser ihr. Die Einzelfigur ist Negativform, ist Stigma, nimmt auf, erleidet Farbe, Schraffur, Gedanken, Zitat, Zeit, Geschichte und den Streit mit der Laune der Gegenwart, ist Speicher, der aufnimmt und abgibt. Ich belade und entlade meine Figur symbolisch, sentimental, organisch, geschichtlich, ich fülle sie an und und entleere sie mit Anspielungen, Gesten, Gedanken, Spekulationen, Wünschen und Ängstlichkeiten. Ich mache mir ein Bild, ich mache mir jemand als Gleichnis, Partner, Spiegel. Ich vervielfache mich, behaupte mich, nehme in Besitz, erkenne mich und durch mich etwas - in Momentaufnahmen von langer Dauer.
[..] Bei den ersten Bildern hat mich nur das, was sich innerhalb des Menschen befindet, beschäftigt Was außerhalb war, war für mich uninteressant."
Horst Antes in einem Interview mit Rolf-Gunter Dienst, in: Noch Kunst. Neuestes aus deutschen Ateliers, Düsseldorf 1970, S. 15f.
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