Rahmenbild
163
Rainer Fetting
Konzert in der Waldbühne, 1988.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
163
Rainer Fetting
Konzert in der Waldbühne, 1988.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
Rainer Fetting
1949
Konzert in der Waldbühne. 1988.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und betitelt sowie mit der Werknummer "B 80" bezeichnet. 140 x 190 cm (55,1 x 74,8 in).
[AR].
• Musik, Farbrausch und Ekstase - intensives Sinnbild des Berliner Lebensgefühls der 1980er Jahre.
• Rainer Fetting ist Protagonist der "Neuen Wilden", einer Gegenströmung zu den damals vorherrschenden Tendenzen des Minimalismus und der Konzeptkunst.
• Weitere Werke dieser wichtigen Schaffenszeit befinden sich u. a. in den Sammlungen der Tate Gallery, London, des Städel Museums, Frankfurt a. Main, und der Pinakothek der Moderne, München.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmark angeboten (Quelle: artprice.com).
Die Authentizität der vorliegenden Arbeit wurde vom Künstler bestätigt. Wir bedanken uns für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Sammlung Deutsche Bank.
"Von dem Motiv "Konzert in der Waldbühne", 1988 gibt es 5 Variationen: das Konzert der Rolling Stones (1982) aus der Perspektive des frenetischen Publikums gesehen. Wie viele Themen, habe ich Erlebtes erst ein paar Jahre später visualisiert und in Bilder umgesetzt.
Das Bild von 1988 bezieht sich auf das Konzert der Rolling Stones in der Waldbühne 1982, in dem ich die Stones zum ersten Mal live erlebt hatte. Ich gehörte schon früh neben Jimi Hendrix, Soul und Blues Musik zu den Stones- Fans , der "härtesten Band aller Zeiten" (Im Gegensatz zu den Beatles-Fans).
Mit einer 40,- DM Eintrittskarte konnte ich mich damals noch seitlich der Bühne in die Büsche schlagen, um mich ganz nahe an die Bühne vorzukämpfen. Von dort konnte ich Keith Richards, Mick Jagger und Band ganz aus der Nähe sehen und konnte es fast nicht glauben.
Im Verlauf des Konzertes wanderte ich umher, um auch die Situation von ganz oben mitzubekommen.
Die Waldbühne ist steil in den Hang gebaut, ein Amphitheater, von den Nationalsozialisten in unmittelbarer Nachbarschaft des Monumentalbaus des Olympiageländes nach idealisierter griechischer Antike errichtet. Von oben soll man ein Gefühl von Erhabenheit bekommen.
Das war fast 20 Jahre nach dem skandalös-berüchtigten Konzert 1965, als die Waldbühne von dem aufgebrachten jungen Publikum in einer Art Massenhysterie in Kleinholz verwandelt wurde, und die Stones ihr Konzert nach 5 Songs abbrechen mussten.
Mit songs wie "street fighting man" entlud sich beim jungen deutschen Publikum (mit verpönten langen Haaren und Lederjacken) in einer Art Aufarbeitung der Nazizeit die Wut über staatliche Autorität und Gängelei im verkrusteten Nachkriegsdeutschland. In der Zeit entstanden militante Protestbewegungen und die Studenten-Revolution.
Weitere Konzerte der Stones sah ich 1998 und 2014 (Waldbühne).
Aber 2018 hatte ich mit einem teuren premium-ticket im Olympiastadion die Lust auf die Stones verloren. Besonders das schon in die Jahre gekommene ältere Publikum ging mir auf den Wecker, als es von den Sitzplätzen aufsprang, um zu den bekannten und bereits etwas abgenudelten Songs Engagement und Vitalität vorzutäuschen, während ich sitzenblieb, um mir die show ansehen zu können."
Rainer Fetting im Apr. 2026 über seine hier angebotene Arbeit "Konzert in der Waldbühne" von 1988.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.24 h +/- 20 Min.
1949
Konzert in der Waldbühne. 1988.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und betitelt sowie mit der Werknummer "B 80" bezeichnet. 140 x 190 cm (55,1 x 74,8 in).
[AR].
• Musik, Farbrausch und Ekstase - intensives Sinnbild des Berliner Lebensgefühls der 1980er Jahre.
• Rainer Fetting ist Protagonist der "Neuen Wilden", einer Gegenströmung zu den damals vorherrschenden Tendenzen des Minimalismus und der Konzeptkunst.
• Weitere Werke dieser wichtigen Schaffenszeit befinden sich u. a. in den Sammlungen der Tate Gallery, London, des Städel Museums, Frankfurt a. Main, und der Pinakothek der Moderne, München.
• Aus der Sammlung Deutsche Bank.
• Erstmals auf dem internationalen Auktionsmark angeboten (Quelle: artprice.com).
Die Authentizität der vorliegenden Arbeit wurde vom Künstler bestätigt. Wir bedanken uns für die freundliche Auskunft.
PROVENIENZ: Sammlung Deutsche Bank.
"Von dem Motiv "Konzert in der Waldbühne", 1988 gibt es 5 Variationen: das Konzert der Rolling Stones (1982) aus der Perspektive des frenetischen Publikums gesehen. Wie viele Themen, habe ich Erlebtes erst ein paar Jahre später visualisiert und in Bilder umgesetzt.
Das Bild von 1988 bezieht sich auf das Konzert der Rolling Stones in der Waldbühne 1982, in dem ich die Stones zum ersten Mal live erlebt hatte. Ich gehörte schon früh neben Jimi Hendrix, Soul und Blues Musik zu den Stones- Fans , der "härtesten Band aller Zeiten" (Im Gegensatz zu den Beatles-Fans).
Mit einer 40,- DM Eintrittskarte konnte ich mich damals noch seitlich der Bühne in die Büsche schlagen, um mich ganz nahe an die Bühne vorzukämpfen. Von dort konnte ich Keith Richards, Mick Jagger und Band ganz aus der Nähe sehen und konnte es fast nicht glauben.
Im Verlauf des Konzertes wanderte ich umher, um auch die Situation von ganz oben mitzubekommen.
Die Waldbühne ist steil in den Hang gebaut, ein Amphitheater, von den Nationalsozialisten in unmittelbarer Nachbarschaft des Monumentalbaus des Olympiageländes nach idealisierter griechischer Antike errichtet. Von oben soll man ein Gefühl von Erhabenheit bekommen.
Das war fast 20 Jahre nach dem skandalös-berüchtigten Konzert 1965, als die Waldbühne von dem aufgebrachten jungen Publikum in einer Art Massenhysterie in Kleinholz verwandelt wurde, und die Stones ihr Konzert nach 5 Songs abbrechen mussten.
Mit songs wie "street fighting man" entlud sich beim jungen deutschen Publikum (mit verpönten langen Haaren und Lederjacken) in einer Art Aufarbeitung der Nazizeit die Wut über staatliche Autorität und Gängelei im verkrusteten Nachkriegsdeutschland. In der Zeit entstanden militante Protestbewegungen und die Studenten-Revolution.
Weitere Konzerte der Stones sah ich 1998 und 2014 (Waldbühne).
Aber 2018 hatte ich mit einem teuren premium-ticket im Olympiastadion die Lust auf die Stones verloren. Besonders das schon in die Jahre gekommene ältere Publikum ging mir auf den Wecker, als es von den Sitzplätzen aufsprang, um zu den bekannten und bereits etwas abgenudelten Songs Engagement und Vitalität vorzutäuschen, während ich sitzenblieb, um mir die show ansehen zu können."
Rainer Fetting im Apr. 2026 über seine hier angebotene Arbeit "Konzert in der Waldbühne" von 1988.
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.24 h +/- 20 Min.
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Rainer Fetting "Konzert in der Waldbühne"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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