159
Karl Schmidt-Rottluff
IV. Jahresmappe der Künstlergruppe "Brücke", 1909.
Mappe mit einem Holzschnitt von Axel Gallen-Kal...
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
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159
Karl Schmidt-Rottluff
IV. Jahresmappe der Künstlergruppe "Brücke", 1909.
Mappe mit einem Holzschnitt von Axel Gallen-Kal...
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
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Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976

IV. Jahresmappe der Künstlergruppe "Brücke". 1909.
Mappe mit einem Holzschnitt von Axel Gallen-Kallela, einer Radierung und zwei Lithografien von Karl Schmidt-Rottluff sowie dem Umschlag mit einem Farbholzschnitt von Ernst Ludwig Kirchner.
Papier: bis 55,6 x 41,4 cm (21,8 x 16,2 in).
Enthalten sind: Ernst Ludwig Kirchner. Umschlag mit "Portrait Karl Schmidt-Rottluff". 1909. Gercken A-44. Söhn HDO 214-1. Im Druckstock monogrammiert sowie von fremder Hand in Bleistift bezeichnet. 39,8 x 29,8 cm (15,7 x 11,7 in). Papier: 55,6 x 41,4 cm (21,8 x 16,3 in).
Axel Gallen-Kallela. "Mädchen und Tod im Wald". 1895. Holzschnitt. Söhn HDO 212-2. Im Stock monogrammiert sowie ein weiteres Mal im Druckstock monogrammiert und datiert. Im Unterrand von fremder Hand bezeichnet "A. Gallén". Auf Japan. 16,4 x 10,8 cm (6,5 x 4,3 in). Papier: 54,9 x 40,1 cm (21,6 x 15,8 in).
Karl Schmidt-Rottluff. "Altdresdener Häuser". 1908. Radierung. Schapire R 9. Söhn HDO 214-4. Signiert sowie ein weiteres Mal in der Platte signiert. Auf Velin. 13,6 x 18,7 cm (5,4 x 7,4 in). Papier: 54,8 x 39,8 cm (21,6 x 15,7 in).
Karl Schmidt-Rottluff. "Bildnis H (Erich Heckel)". 1909. Schapire L 56. Söhn HDO 214-2. Lithografie. Signiert. Auf Velin. 39,8 x 32,1 cm (15,7 x 12,6 in). Papier: 55,3 x 41,3 cm (21,8 x 16,7 in).
Karl Schmidt-Rottluff. "Berliner Straße in Dresden". 1909. Lithografie. Schapire L 57. Söhn HDO 214-3. Signiert. Auf Velin. 39,8 x 33,7 cm (15,7 x 13,3 in). Papier: 55,2 x 41,2 cm (21,7 x 16,2 in).
Vollständige 4. Jahresmappe. [EH].

• Eindrucksvoller Titelholzschnitt von Ernst Ludwig Kirchner mit einem Porträt Karl Schmidt-Rottluffs.
• Durch seinen technisch versierten Umgang mit verschiedenen druckgrafischen Medien erzeugt Schmidt-Rottluff in diesen drei Arbeiten eine herausragende Ausdruckskraft.
• Zusätzlich zu den Blättern Schmidt-Rottluffs steuert der finnische Maler Axel Gallen-Kallela um die Jahreswende 1908/09 eine druckgrafische Arbeit bei
.

PROVENIENZ: Wolfgang Wittrock Kunsthandel, Düsseldorf (1993, nur Gallen-Kallela).
Sammlung Hermann Gerlinger, Würzburg (mit dem Sammlerstempel Lugt 6032).
Olbricht Collection, Essen/Berlin.

AUSSTELLUNG: Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum Schloss Gottorf, Schleswig (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 1995-2001).
Kunstmuseum Moritzburg, Halle an der Saale (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2001-2017).
Buchheim Museum, Bernried (Dauerleihgabe aus der Sammlung Hermann Gerlinger, 2017-2022).

LITERATUR: Hans Bolliger, E. W. Kornfeld, Ausstellung Künstlergruppe Brücke. Jahresmappen 1906-1912, Bern 1958, S. 14, Nr. 7; S. 16-17, Nr. 13-16 (anderes Exemplar).
Heinz Spielmann (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger, Stuttgart 1995, S. 108-109, SHG-Nr. 56-60.
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.), Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung Hermann Gerlinger, Halle (Saale) 2005, S. 40-41, SHG-Nr. 55-57; S. 306, SHG-Nr. 693; S. 408, SHG-Nr. 884.

Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.18 h +/- 20 Min.





Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Karl Schmidt-Rottluff "IV. Jahresmappe der Künstlergruppe "Brücke""
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.

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Berechnung der Folgerechtsvergütung:
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4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.

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