
183
Hans Purrmann
Weiblicher Akt auf blauem Sessel, 1918.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
183
Hans Purrmann
Weiblicher Akt auf blauem Sessel, 1918.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
Hans Purrmann
1880 - 1966
Weiblicher Akt auf blauem Sessel. 1918.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert. 88 x 73,5 cm (34,6 x 28,9 in).
Verso mit Etikett der Galerie Paul Cassirer, handschriftlich nummeriert "3548" und bezeichnet "Hans Purrmann / Weibl. Akt auf blauem Sessel". [AR].
• Sinnlich und doch einfühlsam: frühe Aktdarstellung aus der Berliner Schaffenszeit.
• Meisterhaft moduliert er den Frauenkörper vor dem leuchtenden Blau des Sessels, greift die Farben des Hintergrunds als dezente Details im sonst hellen Inkarnat auf.
• Im Entstehungsjahr findet bei Paul Cassirer die erste große Einzelausstellung Purrmanns statt und Curt Glaser widmet ihm einen ersten großen Aufsatz in "Kunst und Künstler".
• Seit mehr als 60 Jahren Teil derselben Familiensammlung.
Das Werk ist unter der Nummer 641 im Hans Purrmann Archiv verzeichnet.
PROVENIENZ: Atelier des Künstlers.
Paul Cassirer, Berlin (1918 vom Vorgenannten erworben).
Julius Kaufmann, Darmstadt (1922 vom Vorgenannten erworben).
Anneliese und Gottfried Dierdorf, Lörrach.
Seither in Familienbesitz.
AUSSTELLUNG: Nyare Tysk konst (Neue Deutsche Kunst), 18.2.-12.3.1922, Liljevalchs Konsthall, Stockholm, Nr. 189 "Kvinnlig akt".
Deutsche Kunst Darmstadt, 20.5.-1.10.1922, Städtisches Ausstellungsgebäude, Mathildenhöhe Darmstadt, Nr. 119.
LITERATUR: Christian Lenz, Felix Billeter, Hans Purrmann. Die Gemälde I. 1895-1934. Werkverzeichnis, München 2004, WVZ-Nr. 1918/18 (m. Farbabb. S. 218).
- -
Curt Glaser, Hans Purrmann, in: Kunst und Künstler, XVI, Berlin 1918, S. 453-464, hier S. 456f. (m. Abb.).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, 37. Auktion, Moderne Kunst, 1. Teil, 4.5.1962, Los 387 (m. Abb. Tafel 249, verso m. Etikett).
Galerie Henze & Ketterer (Hrsg.), Klassische Moderne. Zur Art 32 Basel, Katalog 61, Wichtrach/Bern 2001, Kat.-Nr. 18 (m. Farbabb. S. 21, verso m. Etikett).
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.50 h +/- 20 Min.
1880 - 1966
Weiblicher Akt auf blauem Sessel. 1918.
Öl auf Leinwand.
Links unten signiert. 88 x 73,5 cm (34,6 x 28,9 in).
Verso mit Etikett der Galerie Paul Cassirer, handschriftlich nummeriert "3548" und bezeichnet "Hans Purrmann / Weibl. Akt auf blauem Sessel". [AR].
• Sinnlich und doch einfühlsam: frühe Aktdarstellung aus der Berliner Schaffenszeit.
• Meisterhaft moduliert er den Frauenkörper vor dem leuchtenden Blau des Sessels, greift die Farben des Hintergrunds als dezente Details im sonst hellen Inkarnat auf.
• Im Entstehungsjahr findet bei Paul Cassirer die erste große Einzelausstellung Purrmanns statt und Curt Glaser widmet ihm einen ersten großen Aufsatz in "Kunst und Künstler".
• Seit mehr als 60 Jahren Teil derselben Familiensammlung.
Das Werk ist unter der Nummer 641 im Hans Purrmann Archiv verzeichnet.
PROVENIENZ: Atelier des Künstlers.
Paul Cassirer, Berlin (1918 vom Vorgenannten erworben).
Julius Kaufmann, Darmstadt (1922 vom Vorgenannten erworben).
Anneliese und Gottfried Dierdorf, Lörrach.
Seither in Familienbesitz.
AUSSTELLUNG: Nyare Tysk konst (Neue Deutsche Kunst), 18.2.-12.3.1922, Liljevalchs Konsthall, Stockholm, Nr. 189 "Kvinnlig akt".
Deutsche Kunst Darmstadt, 20.5.-1.10.1922, Städtisches Ausstellungsgebäude, Mathildenhöhe Darmstadt, Nr. 119.
LITERATUR: Christian Lenz, Felix Billeter, Hans Purrmann. Die Gemälde I. 1895-1934. Werkverzeichnis, München 2004, WVZ-Nr. 1918/18 (m. Farbabb. S. 218).
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Curt Glaser, Hans Purrmann, in: Kunst und Künstler, XVI, Berlin 1918, S. 453-464, hier S. 456f. (m. Abb.).
Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norbert Ketterer, 37. Auktion, Moderne Kunst, 1. Teil, 4.5.1962, Los 387 (m. Abb. Tafel 249, verso m. Etikett).
Galerie Henze & Ketterer (Hrsg.), Klassische Moderne. Zur Art 32 Basel, Katalog 61, Wichtrach/Bern 2001, Kat.-Nr. 18 (m. Farbabb. S. 21, verso m. Etikett).
Aufrufzeit: 13.06.2026 - ca. 14.50 h +/- 20 Min.
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Hans Purrmann "Weiblicher Akt auf blauem Sessel"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
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Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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