Auktion: 605 / Day Sale am 13.06.2026 in München → Lot 126000399
126000399
Karl Schmidt-Rottluff
Sprießende Zwiebeln, 1951.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 50.000 - 70.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000399
Karl Schmidt-Rottluff
Sprießende Zwiebeln, 1951.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 50.000 - 70.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Karl Schmidt-Rottluff
1884 - 1976
Sprießende Zwiebeln. 1951.
Öl auf Leinwand.
Rechts oben signiert. Auf dem Keilrahmen verso signiert, betitelt und bezeichnet "((gewachst))". Ein Fragment der Betitelung durch ein Etikett überklebt. 65 x 73,5 cm (25,5 x 28,9 in). [CH].
• In Kolorit, Komposition, Bildausschnitt und abstrakter Hintergrundgestaltung außergewöhnlich modern.
• Das Stillleben nimmt im gesamten Œuvre des Künstlers eine zentrale Rolle ein.
• In den 1950er Jahren gelangt Schmidt-Rottluffs Malerei zu einer neuerlichen Blüte und er entwickelt eine neue stilistische Phase seiner Bildsprache.
• Leuchtende Pracht: Alltägliche Gegenstände werden durch die kontrastreiche, farbstarke Inszenierung zu künstlerischen Ereignissen.
Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München (1957, auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
Privatsammlung Süddeutschland (wohl direkt vom Vorgenannten erworben, seitdem in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Karl Schmidt-Rottluff, Galerie Günther Franke, München, 1.6.-Mitte Juli 1957, Nr. 38 (Faltblatt).
LITERATUR: Will Grohmann, Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, S. 306.
"Ganz aus der Farbwirkung aufgebaut, ausdrucksstark gesteigert in ihrer Plastizität, befinden sich alle Dinge frei im Bildraum, durch ihre Farbaura zu einer flirrenden Präsenz und Kraft gebracht. Die Konturen erreichen nicht mehr die markante Dichte wie im Jahrzehnt zuvor, sondern erscheinen nun teilweise unterbrochen, unregelmäßig und entwickeln so eine flimmernd bewegte Autonomie."
Janina Dahlmanns, Zwiesprache mit der Kunst. Karl Schmidt-Rottluffs Stilleben, in: Magdalena M. Moeller, Ausst.-Kat. Karl Schmidt-Rottluff. Landschaft Figur Stilleben, Brücke-Museum Berlin, München 2014, S. 138.
"Ich wollte immer das Sein aufweisen, das stille Leben der Dinge."
Karl Schmidt-Rottluff in einem Brief an Gerhard Wietek, 1960, zit. nach: Ausst.-Kat. Karl Schmidt-Rottluff. Landschaft Figur Stilleben, Brücke-Museum Berlin, München 2014, S. 128.
1884 - 1976
Sprießende Zwiebeln. 1951.
Öl auf Leinwand.
Rechts oben signiert. Auf dem Keilrahmen verso signiert, betitelt und bezeichnet "((gewachst))". Ein Fragment der Betitelung durch ein Etikett überklebt. 65 x 73,5 cm (25,5 x 28,9 in). [CH].
• In Kolorit, Komposition, Bildausschnitt und abstrakter Hintergrundgestaltung außergewöhnlich modern.
• Das Stillleben nimmt im gesamten Œuvre des Künstlers eine zentrale Rolle ein.
• In den 1950er Jahren gelangt Schmidt-Rottluffs Malerei zu einer neuerlichen Blüte und er entwickelt eine neue stilistische Phase seiner Bildsprache.
• Leuchtende Pracht: Alltägliche Gegenstände werden durch die kontrastreiche, farbstarke Inszenierung zu künstlerischen Ereignissen.
Das Werk ist im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung, Berlin, dokumentiert.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München (1957, auf dem Keilrahmen mit dem Etikett).
Privatsammlung Süddeutschland (wohl direkt vom Vorgenannten erworben, seitdem in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Karl Schmidt-Rottluff, Galerie Günther Franke, München, 1.6.-Mitte Juli 1957, Nr. 38 (Faltblatt).
LITERATUR: Will Grohmann, Karl Schmidt-Rottluff, Stuttgart 1956, S. 306.
"Ganz aus der Farbwirkung aufgebaut, ausdrucksstark gesteigert in ihrer Plastizität, befinden sich alle Dinge frei im Bildraum, durch ihre Farbaura zu einer flirrenden Präsenz und Kraft gebracht. Die Konturen erreichen nicht mehr die markante Dichte wie im Jahrzehnt zuvor, sondern erscheinen nun teilweise unterbrochen, unregelmäßig und entwickeln so eine flimmernd bewegte Autonomie."
Janina Dahlmanns, Zwiesprache mit der Kunst. Karl Schmidt-Rottluffs Stilleben, in: Magdalena M. Moeller, Ausst.-Kat. Karl Schmidt-Rottluff. Landschaft Figur Stilleben, Brücke-Museum Berlin, München 2014, S. 138.
"Ich wollte immer das Sein aufweisen, das stille Leben der Dinge."
Karl Schmidt-Rottluff in einem Brief an Gerhard Wietek, 1960, zit. nach: Ausst.-Kat. Karl Schmidt-Rottluff. Landschaft Figur Stilleben, Brücke-Museum Berlin, München 2014, S. 128.
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