Auktion: 606 / Evening Sale am 12.06.2026 in München → Lot 126000477

126000477
Fritz Koenig
Großes Bodenkreuz I, 1980.
Eisen, montiert
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000477
Fritz Koenig
Großes Bodenkreuz I, 1980.
Eisen, montiert
Schätzpreis: € 100.000 - 150.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Fritz Koenig
1924 - 2017
Großes Bodenkreuz I. 1980.
Eisen, montiert.
88,8 x 178,5 x 151 cm (34,9 x 70,2 x 59,4 in).
• Unikat.
• Radikale Formreduktion von monumentaler Wirkung.
• Seit den 1980er Jahren nehmen Themen wie Tod und Vergänglichkeit in Koenigs Schaffen einen besonderen Raum ein.
• 2018 in der umfassenden Retrospektive des Künstlers in Florenz gezeigt.
• Äußerst selten: erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt.
• Skulpturen von Fritz König befinden sich in zahlreichen bedeutenden Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art, New York, die Peggy Guggenheim Collection, Venedig, und die Pinakothek der Moderne, München.
PROVENIENZ: Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung, Landshut.
Privatsammlung (2010 direkt vom Künstler).
AUSSTELLUNG: Fritz Koenig 1924-2017. Die Retrospektive, Gallerie degli Uffizi, Galleria delle Statue e delle Pitture, Boboli-Garten, Florenz, 21.6.-7.10.2018.
LITERATUR: Dietrich Clarenbach, Fritz Koenig. Skulpturen. Werkverzeichnis, München 2003, WVZ-Nr. 710 (m. SW-Abb., S. 187).
1924 - 2017
Großes Bodenkreuz I. 1980.
Eisen, montiert.
88,8 x 178,5 x 151 cm (34,9 x 70,2 x 59,4 in).
• Unikat.
• Radikale Formreduktion von monumentaler Wirkung.
• Seit den 1980er Jahren nehmen Themen wie Tod und Vergänglichkeit in Koenigs Schaffen einen besonderen Raum ein.
• 2018 in der umfassenden Retrospektive des Künstlers in Florenz gezeigt.
• Äußerst selten: erstmals auf dem internationalen Auktionsmarkt.
• Skulpturen von Fritz König befinden sich in zahlreichen bedeutenden Sammlungen, darunter das Museum of Modern Art, New York, die Peggy Guggenheim Collection, Venedig, und die Pinakothek der Moderne, München.
PROVENIENZ: Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung, Landshut.
Privatsammlung (2010 direkt vom Künstler).
AUSSTELLUNG: Fritz Koenig 1924-2017. Die Retrospektive, Gallerie degli Uffizi, Galleria delle Statue e delle Pitture, Boboli-Garten, Florenz, 21.6.-7.10.2018.
LITERATUR: Dietrich Clarenbach, Fritz Koenig. Skulpturen. Werkverzeichnis, München 2003, WVZ-Nr. 710 (m. SW-Abb., S. 187).
Der Bildhauer Fritz Koenig zählt zu den bedeutendsten Künstlern der deutschen Nachkriegsskulptur und nimmt innerhalb der internationalen Bildhauerei eine herausragende Stellung ein. Geboren 1924 in Würzburg, entwickelt er eine skulpturale Sprache, die im klassischen Kanon verankert ist und zugleich von radikaler Formreduktion sowie einem ausgeprägten Empfinden für Monumentalität geprägt wird. Organische Figuration überführt er in elementare geometrische Strukturen wie Kugeln, Säulen und Kreuze, die eine stille und zugleich eindringliche Präsenz entfalten. Diese Verbindung von Tradition und Abstraktion wird zentral für sein Œuvre und begründet seine internationale Anerkennung, dies nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit mit der New Yorker Staempfli Gallery, die sein Werk in den frühen 1960er Jahren erstmals einem amerikanischen Publikum vorstellt. Nach seiner ersten Einzelausstellung dort im Jahr 1961 richtet die Galerie ihm bis 1973 in regelmäßigen Abständen weitere Einzelausstellungen aus, getragen vom anhaltenden Erfolg seines Schaffens. Koenigs Skulpturen sind von außerordentlicher formaler Disziplin geprägt. Durch Reduktion und Präzision erreicht er eine Verdichtung des Ausdrucks, die selbst historisch und religiös aufgeladene Themen in neuer Unmittelbarkeit erfahrbar werden lässt. Motive einer langen ikonografischen Tradition werden dabei weder illustriert noch erzählt, sondern als eigenständige plastische Setzungen neu formuliert.
"Großes Bodenkreuz I" (1980) entsteht in einer reifen Schaffensphase, in der Fragen von Vergänglichkeit, Erinnerung und Dauer verstärkt in den Mittelpunkt treten. Das Werk veranschaulicht Koenigs Fähigkeit, komplexe Bedeutungszusammenhänge in eine reduzierte Formensprache zu überführen. Das weit ausgreifende, horizontal gelagerte Kreuz entfaltet sich als plastisches Gegenüber und zugleich als Ort der Kontemplation, in dem religiöse Symbolik in eine eindrückliche und zugleich unmittelbar zugängliche Erfahrung überführt wird.
Eine erneute Bestätigung erfährt die Bedeutung von Koenigs Œuvre in der großen posthumen Retrospektive, die im Sommer 2018 in den Uffizien sowie im benachbarten Boboli-Garten in Florenz stattfindet. Über beide Ausstellungsorte hinweg konzipiert, tritt sein Werk in einen Dialog mit einem der historisch dichtesten Kunstkontexte Europas. Gezeigt werden Skulpturen in elf Sälen der Uffizien sowie fünfundzwanzig großformatige Arbeiten im Freiraum des Boboli-Gartens. "Großes Bodenkreuz I" ist Teil dieser Präsentation und unterstreicht in diesem Zusammenhang seine Bedeutung innerhalb des mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Schaffens des Künstlers. [KA]
"Großes Bodenkreuz I" (1980) entsteht in einer reifen Schaffensphase, in der Fragen von Vergänglichkeit, Erinnerung und Dauer verstärkt in den Mittelpunkt treten. Das Werk veranschaulicht Koenigs Fähigkeit, komplexe Bedeutungszusammenhänge in eine reduzierte Formensprache zu überführen. Das weit ausgreifende, horizontal gelagerte Kreuz entfaltet sich als plastisches Gegenüber und zugleich als Ort der Kontemplation, in dem religiöse Symbolik in eine eindrückliche und zugleich unmittelbar zugängliche Erfahrung überführt wird.
Eine erneute Bestätigung erfährt die Bedeutung von Koenigs Œuvre in der großen posthumen Retrospektive, die im Sommer 2018 in den Uffizien sowie im benachbarten Boboli-Garten in Florenz stattfindet. Über beide Ausstellungsorte hinweg konzipiert, tritt sein Werk in einen Dialog mit einem der historisch dichtesten Kunstkontexte Europas. Gezeigt werden Skulpturen in elf Sälen der Uffizien sowie fünfundzwanzig großformatige Arbeiten im Freiraum des Boboli-Gartens. "Großes Bodenkreuz I" ist Teil dieser Präsentation und unterstreicht in diesem Zusammenhang seine Bedeutung innerhalb des mehr als sechs Jahrzehnte umfassenden Schaffens des Künstlers. [KA]
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