339
Markus Lüpertz
Kunstpreis der Künstler 1987 für H. C. Artmann. - Dabei: Sieben über ML, 1980-1987.
Mappe
Schätzpreis: € 2.500
339
Markus Lüpertz
Kunstpreis der Künstler 1987 für H. C. Artmann. - Dabei: Sieben über ML, 1980-1987.
Mappe
Schätzpreis: € 2.500
Markus Lüpertz
Kunstpreis der Künstler 1987 für H. C. Artmann Düsseldorf-Wien, Galerie H. Curtze und München, Edition S. Knust sowie Salzburg, Galerie T. Ropac 1987.
Die Mappe entstand als solidarische Hilfs- und Freundschaftsaktion prominenter bildender Künstler für den österreichischen Dichter H. C. Artmann.
1 von 18 numerierten Exemplaren der épreuve d'artiste, es existiert eine Auflage von 30 numerierten Exemplaren.
H. C. Artmann war im Alter von 65 in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Verstärkt wurde dies durch politische Anfeindungen, u. a. durch Hetzkampagnen von Jörg Haider. Befreundete Künstler schlossen sich zusammen, um Artmann finanziell zu entlasten. Der Titel war eine augenzwinkernde Anlehnung an den seit den 1970er-Jahren vergebenen Düsseldorfer Kunstpreis der Künstler . Durch den Verkauf der Mappenexemplare konnten Artmann über 100.000 Schilling übergeben werden.
Die Lithographien stammen von Christian Ludwig Attersee, Günther Brus, Ludwig Gosewitz, Karl Kocherscheidt, Markus Lüpertz, Hermann Nitsch, Walter Pichler und Dominik Steiger. - Druck auf BFK Rives Bütten mit Wasserzeichen.
EINBAND: Lose Tafeln und Text in Orig.-Leinenmappe mit Deckeltitel (von E. Ammering). 68 : 52 cm. - ILLUSTRATION: Mit 8 signierten, datierten und numerierten Orig.-Lithographien verschiedener Künstler. - ZUSTAND: Gefaltetes Textblatt mit Eckknick. Mappe mit kl. Kratzspuren, sonst sauberes Exemplar. - PROVENIENZ: Privatsammlung Baden-Württemberg.
1 Beigabe: Markus Lüpertz, Mappe: Sieben über ML. Mit 7 signierten und numerierten Orig.-Lithographien. In Orig.-Halbleinenmappe mit mont. Deckelillustration. - 1 von 35 num. Exemplaren. - Mappe etw. fleckig und berieben, innen sauberes Exemplar. - Hofmaier 160-167.
This portfolio was created as a gesture of solidarity, friendship, and support by prominent artists for the Austrian poet H. C. Artmann. It contains 8 original lithographs - each signed, dated, and numbered - by Chr. L. Attersee, G. Brus, L. Gosewitz, K. Kocherscheidt, M. Lüpertz, H. Nitsch, W. Pichler, and D. Steiger. Loose plates and text in orig. cloth portfolio with title on front cover (by E. Ammering). 68 : 52 cm. - Folded text leaf with crease at corner. Portfolio with few scratches; otherwise, a clean copy. - 1 addition. - Private collection Baden-Württemberg.
Kunstpreis der Künstler 1987 für H. C. Artmann Düsseldorf-Wien, Galerie H. Curtze und München, Edition S. Knust sowie Salzburg, Galerie T. Ropac 1987.
Die Mappe entstand als solidarische Hilfs- und Freundschaftsaktion prominenter bildender Künstler für den österreichischen Dichter H. C. Artmann.
1 von 18 numerierten Exemplaren der épreuve d'artiste, es existiert eine Auflage von 30 numerierten Exemplaren.
H. C. Artmann war im Alter von 65 in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Verstärkt wurde dies durch politische Anfeindungen, u. a. durch Hetzkampagnen von Jörg Haider. Befreundete Künstler schlossen sich zusammen, um Artmann finanziell zu entlasten. Der Titel war eine augenzwinkernde Anlehnung an den seit den 1970er-Jahren vergebenen Düsseldorfer Kunstpreis der Künstler . Durch den Verkauf der Mappenexemplare konnten Artmann über 100.000 Schilling übergeben werden.
Die Lithographien stammen von Christian Ludwig Attersee, Günther Brus, Ludwig Gosewitz, Karl Kocherscheidt, Markus Lüpertz, Hermann Nitsch, Walter Pichler und Dominik Steiger. - Druck auf BFK Rives Bütten mit Wasserzeichen.
EINBAND: Lose Tafeln und Text in Orig.-Leinenmappe mit Deckeltitel (von E. Ammering). 68 : 52 cm. - ILLUSTRATION: Mit 8 signierten, datierten und numerierten Orig.-Lithographien verschiedener Künstler. - ZUSTAND: Gefaltetes Textblatt mit Eckknick. Mappe mit kl. Kratzspuren, sonst sauberes Exemplar. - PROVENIENZ: Privatsammlung Baden-Württemberg.
1 Beigabe: Markus Lüpertz, Mappe: Sieben über ML. Mit 7 signierten und numerierten Orig.-Lithographien. In Orig.-Halbleinenmappe mit mont. Deckelillustration. - 1 von 35 num. Exemplaren. - Mappe etw. fleckig und berieben, innen sauberes Exemplar. - Hofmaier 160-167.
This portfolio was created as a gesture of solidarity, friendship, and support by prominent artists for the Austrian poet H. C. Artmann. It contains 8 original lithographs - each signed, dated, and numbered - by Chr. L. Attersee, G. Brus, L. Gosewitz, K. Kocherscheidt, M. Lüpertz, H. Nitsch, W. Pichler, and D. Steiger. Loose plates and text in orig. cloth portfolio with title on front cover (by E. Ammering). 68 : 52 cm. - Folded text leaf with crease at corner. Portfolio with few scratches; otherwise, a clean copy. - 1 addition. - Private collection Baden-Württemberg.
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Markus Lüpertz "Kunstpreis der Künstler 1987 für H. C. Artmann. - Dabei: Sieben über ML"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 34 %, Teilbeträge über € 200.000 29 % Aufgeld.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 27 %.
Zuschläge über € 200.000: Teilbeträge bis einschließlich € 200.000 27%, Teilbeträge über € 200.000 22 % Aufgeld.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 200.000: 34 % Aufgeld.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
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