Auktion: 611 / Day Sale am 05.12.2026 in München → Lot 126000618
126000618
Sigmar Polke
Ohne Titel, 1983.
Mischtechnik. Gouache und Acryl auf Papier
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000618
Sigmar Polke
Ohne Titel, 1983.
Mischtechnik. Gouache und Acryl auf Papier
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Sigmar Polke
1941 - 2010
Ohne Titel. 1983.
Mischtechnik. Gouache und Acryl auf Papier.
Rechts unten signiert und datiert. Auf festem Zeichenpapier. 99 x 70 cm (38,9 x 27,5 in), fast blattgroß. [EH].
• Großformatige, aussagekräftige Arbeit aus den für Sigmar Polkes künstlerische Entwicklung so wegweisenden 1980er-Jahren.
• Polke par excellence: ironische, vielschichtige Bildsprache mit erzählerischen Elementen und subtiler Gesellschaftssatire.
• In der Technik des für Polke typischen "Layerings".
• Sein Beitrag für den Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig wird 1986 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
PROVENIENZ: Privatsammlung Schweiz
Sammlung Schweiz (2019, Germann).
LITERATUR: Germann, Zürich, Auktion 4.6.2019, Los 66 (m. Farbabb.).
1941 - 2010
Ohne Titel. 1983.
Mischtechnik. Gouache und Acryl auf Papier.
Rechts unten signiert und datiert. Auf festem Zeichenpapier. 99 x 70 cm (38,9 x 27,5 in), fast blattgroß. [EH].
• Großformatige, aussagekräftige Arbeit aus den für Sigmar Polkes künstlerische Entwicklung so wegweisenden 1980er-Jahren.
• Polke par excellence: ironische, vielschichtige Bildsprache mit erzählerischen Elementen und subtiler Gesellschaftssatire.
• In der Technik des für Polke typischen "Layerings".
• Sein Beitrag für den Deutschen Pavillon auf der Biennale von Venedig wird 1986 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.
PROVENIENZ: Privatsammlung Schweiz
Sammlung Schweiz (2019, Germann).
LITERATUR: Germann, Zürich, Auktion 4.6.2019, Los 66 (m. Farbabb.).
Die große und farbintensive Gouache steht ganz im Zeichen seiner künstlerischen Entwicklung der 1980er Jahre. Während sich zu dieser Zeit andere Künstler vorsichtig der Figuration annähern, ist es Sigmar Polke, der wieder einmal einen Schritt vorauseilt und die Figuration vorerst hinter sich lässt. Er erforscht industrielle Farben, mit denen ganz neue Wirkungen auf dem Papier und der Leinwand realisiert werden können. Die Farben werden nicht nur mit dem Pinsel aufgetragen, sondern mitunter auch frei geschüttet. Die so lauten und manchmal auch provokanten Motive früherer Jahre weichen einer subtilen und feinfühligen Malerei, die mit seinem Beitrag für den deutschen Pavillon im Jahr 1986 einen Höhepunkt findet. Sigmar Polkes Errungenschaften Mitte der 1980er Jahre sind für Malerinnen und Maler bis zum heutigen Tag wegweisend. [EH]
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