197
Emil Nolde
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz), Wohl 1930.
Aquarell
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
197
Emil Nolde
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz), Wohl 1930.
Aquarell
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
Emil Nolde
1867 - 1956
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz). Wohl 1930.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf Japan. 36,1 x 45,9 cm (14,2 x 18 in), blattgroß. [CH].
• Innerhalb seines Œuvres sind die winterlichen Bergmotive von großer Seltenheit.
• Strahlend blauer Himmel: Das verschneite Bergpanorama mit Almhütte, hohen Gipfeln und dunkelgrünen Hängen entsteht ohne Binnen- oder Umrisszeichnung direkt aus der Farbe heraus.
• Sehnsuchtsort: Vor der Jahrhundertwende lebt Emil Nolde eine Zeit lang in St. Gallen, später verbringt er zahlreiche Urlaube, u. a. seine beiden Hochzeitsreisen, in der Schweiz.
• Nolde entdeckt seine Begeisterung für das Bergsteigen und Klettern, er besteigt u. a. das Matterhorn.
• Die Bergaquarelle entstehen meist direkt vor dem Motiv.
Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 30. September 2008. Das Werk ist im Archiv der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr.A.2841 registriert und wird in das künftige Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München.
Privatsammlung Süddeutschland (1957 vom Vorgenannten erworben, in Familienbesitz bis 2008).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2008 erworben, Grisebach, Berlin).
LITERATUR: Grisebach, Berlin, Ausgewählte Werke, 28.11.2008, Los 48 (m. Abb.).
"Jeweils während einiger Wintermonate reisten wir alljährlich hinauf in die winterliche Welt der Berge, gesundheitlich Stärkung suchend .. Aber auch immer führte ich die Aquarellfarben mit, malend, wo ich es konnte, die Schneeberge, die Wolkenschönheit, die Wettertannen. [..] Und wieder mit den Malsachen stand ich auf einer Terrasse beschäftigt, die grandiosen Bergmassen malend. Meine begonnenen Blätter lagen in der Wintersonne trocknend umher [..]."
Emil Nolde, in: Emil Nolde, Reisen Ächtung Befreiung 1919-1946, Köln 1978, S. 112ff.
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 15.09 h +/- 20 Min.
1867 - 1956
Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz). Wohl 1930.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf Japan. 36,1 x 45,9 cm (14,2 x 18 in), blattgroß. [CH].
• Innerhalb seines Œuvres sind die winterlichen Bergmotive von großer Seltenheit.
• Strahlend blauer Himmel: Das verschneite Bergpanorama mit Almhütte, hohen Gipfeln und dunkelgrünen Hängen entsteht ohne Binnen- oder Umrisszeichnung direkt aus der Farbe heraus.
• Sehnsuchtsort: Vor der Jahrhundertwende lebt Emil Nolde eine Zeit lang in St. Gallen, später verbringt er zahlreiche Urlaube, u. a. seine beiden Hochzeitsreisen, in der Schweiz.
• Nolde entdeckt seine Begeisterung für das Bergsteigen und Klettern, er besteigt u. a. das Matterhorn.
• Die Bergaquarelle entstehen meist direkt vor dem Motiv.
Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 30. September 2008. Das Werk ist im Archiv der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr.A.2841 registriert und wird in das künftige Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen.
PROVENIENZ: Galerie Günther Franke, München.
Privatsammlung Süddeutschland (1957 vom Vorgenannten erworben, in Familienbesitz bis 2008).
Sammlung Dietmar Manke, Schleswig-Holstein (2008 erworben, Grisebach, Berlin).
LITERATUR: Grisebach, Berlin, Ausgewählte Werke, 28.11.2008, Los 48 (m. Abb.).
"Jeweils während einiger Wintermonate reisten wir alljährlich hinauf in die winterliche Welt der Berge, gesundheitlich Stärkung suchend .. Aber auch immer führte ich die Aquarellfarben mit, malend, wo ich es konnte, die Schneeberge, die Wolkenschönheit, die Wettertannen. [..] Und wieder mit den Malsachen stand ich auf einer Terrasse beschäftigt, die grandiosen Bergmassen malend. Meine begonnenen Blätter lagen in der Wintersonne trocknend umher [..]."
Emil Nolde, in: Emil Nolde, Reisen Ächtung Befreiung 1919-1946, Köln 1978, S. 112ff.
Aufrufzeit: 05.12.2026 - ca. 15.09 h +/- 20 Min.
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Emil Nolde "Verschneite Alpenlandschaft und ein Berghaus (Schweiz)"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 29 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.
Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 2.000.000 Euro: hieraus Aufgeld 34 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 29 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 4.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 22 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 4.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.
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Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.000.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 23 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.000.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
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Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 7 % erhoben.
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Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
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weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
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Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.
Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.
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