Auktion: 611 / Day Sale am 05.12.2026 in München → Lot 126000925
126000925
Katharina Grosse
Ohne Titel, 2009.
Acryl auf Leinwand
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000925
Katharina Grosse
Ohne Titel, 2009.
Acryl auf Leinwand
Schätzpreis: € 80.000 - 120.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Katharina Grosse
1961
Ohne Titel. 2009.
Acryl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand zweifach signiert sowie datiert und mit der Größenangabe und Werknummer "2009/1034" bezeichnet. 201 x 135 cm (79,1 x 53,1 in).
[AR].
• Äußerst effektvolles Zusammenspiel von farbfreien und kolorierten Flächen.
• Durch ihre innovative Technik hat Katharina Grosse die Malerei der Gegenwart maßgeblich geprägt.
• Zuletzt widmeten ihr die Deichtorhallen in Hamburg und die Staatsgalerie Stuttgart große Einzelausstellungen (2025/26).
• Weitere Arbeiten aus den 2000er Jahren befinden sich u. a. im Centre Pompidou, Paris, im Museum Kunstpalast, Düsseldorf, und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München.
PROVENIENZ: Galerie Mark Müller, Zürich (verso auf dem Keilrahmen mit Etikett).
Privatsammlung Schweiz (2011 vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: The Greedy I, Galerie Mark Müller, Zürich, 27.8.-17.10.2010.
1961
Ohne Titel. 2009.
Acryl auf Leinwand.
Verso auf der Leinwand zweifach signiert sowie datiert und mit der Größenangabe und Werknummer "2009/1034" bezeichnet. 201 x 135 cm (79,1 x 53,1 in).
[AR].
• Äußerst effektvolles Zusammenspiel von farbfreien und kolorierten Flächen.
• Durch ihre innovative Technik hat Katharina Grosse die Malerei der Gegenwart maßgeblich geprägt.
• Zuletzt widmeten ihr die Deichtorhallen in Hamburg und die Staatsgalerie Stuttgart große Einzelausstellungen (2025/26).
• Weitere Arbeiten aus den 2000er Jahren befinden sich u. a. im Centre Pompidou, Paris, im Museum Kunstpalast, Düsseldorf, und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München.
PROVENIENZ: Galerie Mark Müller, Zürich (verso auf dem Keilrahmen mit Etikett).
Privatsammlung Schweiz (2011 vom Vorgenannten erworben).
AUSSTELLUNG: The Greedy I, Galerie Mark Müller, Zürich, 27.8.-17.10.2010.
In jenen Arbeiten Katharina Grosses, die Teile der weiß grundierten Leinwand unbemalt belassen, wird der Negativraum zum aktiven Bildakteur. Nicht nur bilden die weißen Flächen einen spannungsvollen Kontrapunkt zur eruptiven Energie des Sprühauftrags, sondern werden geradezu zum eigenständigen Stilmittel. Sie funktionieren wie eine Art visueller Stolperstein in der ansonsten so farbenprächtigen Malerei der Künstlerin, durch deren starken Kontrast die überbordende Präsenz der Farben noch deutlicher und kraftvoller zutage tritt. Innerhalb des umfangreichen Gesamtwerks der Künstlerin stehen sie beispielhaft für ihre schier unerschöpfliche Schaffenskraft und Fülle an Möglichkeiten, der Farbe eine Bühne zu bieten und die Grenzen der Malerei immer wieder neu zu vermessen.
In der hier angebotenen Leinwand-Arbeit deutet sich an, dass die Malerei Katharina Grosses auf räumliche Ausdehnung ausgelegt ist. Denn selbst die Grenzen der Leinwand können den Verlauf des überwiegend grünen Farbverlaufs nicht aufhalten, der sich über die Bildkanten hinweg fortzusetzen scheint, die Leinwand hinabrinnt und sich unerbittlich seinen eigenen Weg und Raum erschließt. An der rechten Bildkante wird die Farbfläche von einigen kreisartigen, gesprühten Linien unterbrochen, sie scheinen sich ebenfalls über die Bildkante hinweg fortzusetzen und erzeugen mit den klaren Formen einen Kontrast zu den weichen Farbverläufen innerhalb des Bildes. Die quer über das Bild verlaufende Farbfläche aus einander überlagernden gesprühten Farbwirbeln, -nebeln und -flächen drängt mit all ihrer Kraft über die Grenzen des Bildträgers hinaus und regt zur visuellen Vervollständigung der fließenden Verläufe im Geiste an.
Durch ihren innovativen Einsatz der Farbe hat die Künstlerin Katharina Grosse die Malerei der Gegenwart maßgeblich geprägt. Ausgehend von ihren frühen Leinwandarbeiten etabliert sie bereits in den 1990er Jahren mit ihrer heute so bekannten Sprühtechnik eine neue Form des Farbauftrags, der ihr ganz neue Möglichkeiten für die dreidimensionale Malerei eröffnen sollte. Auf internationaler Ebene hat sie bis heute mit zahlreichen groß angelegten Projekten gezeigt, dass sich vielfältige Objekte als Farbträger nutzen lassen, seien es meterlange Stoffbahnen, Styroporgebilde oder ganze Bäume, Häuser bis hin zu tonnenschweren Metallskulpturen. Ihr großer öffentlicher Erfolg wird dabei unter anderem von ihrer Überzeugungskraft getragen, unmöglich scheinende Projekte realisierbar zu machen. [AR]
In der hier angebotenen Leinwand-Arbeit deutet sich an, dass die Malerei Katharina Grosses auf räumliche Ausdehnung ausgelegt ist. Denn selbst die Grenzen der Leinwand können den Verlauf des überwiegend grünen Farbverlaufs nicht aufhalten, der sich über die Bildkanten hinweg fortzusetzen scheint, die Leinwand hinabrinnt und sich unerbittlich seinen eigenen Weg und Raum erschließt. An der rechten Bildkante wird die Farbfläche von einigen kreisartigen, gesprühten Linien unterbrochen, sie scheinen sich ebenfalls über die Bildkante hinweg fortzusetzen und erzeugen mit den klaren Formen einen Kontrast zu den weichen Farbverläufen innerhalb des Bildes. Die quer über das Bild verlaufende Farbfläche aus einander überlagernden gesprühten Farbwirbeln, -nebeln und -flächen drängt mit all ihrer Kraft über die Grenzen des Bildträgers hinaus und regt zur visuellen Vervollständigung der fließenden Verläufe im Geiste an.
Durch ihren innovativen Einsatz der Farbe hat die Künstlerin Katharina Grosse die Malerei der Gegenwart maßgeblich geprägt. Ausgehend von ihren frühen Leinwandarbeiten etabliert sie bereits in den 1990er Jahren mit ihrer heute so bekannten Sprühtechnik eine neue Form des Farbauftrags, der ihr ganz neue Möglichkeiten für die dreidimensionale Malerei eröffnen sollte. Auf internationaler Ebene hat sie bis heute mit zahlreichen groß angelegten Projekten gezeigt, dass sich vielfältige Objekte als Farbträger nutzen lassen, seien es meterlange Stoffbahnen, Styroporgebilde oder ganze Bäume, Häuser bis hin zu tonnenschweren Metallskulpturen. Ihr großer öffentlicher Erfolg wird dabei unter anderem von ihrer Überzeugungskraft getragen, unmöglich scheinende Projekte realisierbar zu machen. [AR]
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