Auktion: 612 / Evening Sale am 04.12.2026 in München → Lot 126000434

126000434
Gotthard Graubner
respiro, 1999/2000.
Acryl und Öl auf Leinwand, über Synthetikwatte ...
Schätzpreis: € 350.000 - 450.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126000434
Gotthard Graubner
respiro, 1999/2000.
Acryl und Öl auf Leinwand, über Synthetikwatte ...
Schätzpreis: € 350.000 - 450.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Gotthard Graubner
1930 - 2013
respiro. 1999/2000.
Acryl und Öl auf Leinwand, über Synthetikwatte auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und mit Richtungspfeil. 202 x 202 x 20 cm (79,5 x 79,5 x 7,8 in). [JS].
• Großformatig & einzigartig: Bisher wurde noch kein in Größe und Farbigkeit vergleichbarer "Farbraumkörper" auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Progressiv & ikonisch: Graubners "Farbraumkörper" sprengen die Grenzen klassischer Malerei und weiten Rothkos sinnliche Farberlebnisse in die dritte Dimension.
• "respiro" (ital.: Atemzug) - auratisch & programmatisch: "Meine Bilder sind keine Gegenstände, sondern Räume, in denen Farbe atmet" (Gotthard Graubner, 2010).
• Museale Qualität: "Farbraumkörper" sind Teil internationaler Sammlungen, u. a. der Neuen Nationalgalerie, Berlin, des Louisiana Museum, Humlebæk/Dänemark, sowie des Harvard Art Museums, Cambridge.
• Spektakulär & sinnlich: "Farbraumkörper" u. a. ausgestellt auf der Biennale von Venedig (1982), in der Kunsthalle Malmö (1983), im MKM, Duisburg (2019/20), und bei Andreas Murkidis, Berlin (2024).
Mit einer Fotobestätigung von Kitty Kemr, Nachlass Gotthard Graubner, Neuss, vom 7. Mai 2018. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde aufgenommen.
PROVENIENZ: Schönewald Fine Arts, Düsseldorf.
Privatsammlung Berlin (2019 vom Vorgenannten erworben).
"Die Oberflächen zeigen offene, oftmals wolkige, bewegte, entgrenzte Strukturen, sind nicht verfestigt und gewährleisten einen stetigen Austausch zwischen innen und außen, gleich einer regelmäßigen Atmung. Die Malereien entfalten sich durch die Farbe zu einer spürbaren Sinnesempfindung."
Julia Mattern, Wandlungen / Transformations, in: Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen / Breathing with the Paintings, Köln 2018, S. 22.
1930 - 2013
respiro. 1999/2000.
Acryl und Öl auf Leinwand, über Synthetikwatte auf Leinwand.
Verso signiert, datiert und mit Richtungspfeil. 202 x 202 x 20 cm (79,5 x 79,5 x 7,8 in). [JS].
• Großformatig & einzigartig: Bisher wurde noch kein in Größe und Farbigkeit vergleichbarer "Farbraumkörper" auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten.
• Progressiv & ikonisch: Graubners "Farbraumkörper" sprengen die Grenzen klassischer Malerei und weiten Rothkos sinnliche Farberlebnisse in die dritte Dimension.
• "respiro" (ital.: Atemzug) - auratisch & programmatisch: "Meine Bilder sind keine Gegenstände, sondern Räume, in denen Farbe atmet" (Gotthard Graubner, 2010).
• Museale Qualität: "Farbraumkörper" sind Teil internationaler Sammlungen, u. a. der Neuen Nationalgalerie, Berlin, des Louisiana Museum, Humlebæk/Dänemark, sowie des Harvard Art Museums, Cambridge.
• Spektakulär & sinnlich: "Farbraumkörper" u. a. ausgestellt auf der Biennale von Venedig (1982), in der Kunsthalle Malmö (1983), im MKM, Duisburg (2019/20), und bei Andreas Murkidis, Berlin (2024).
Mit einer Fotobestätigung von Kitty Kemr, Nachlass Gotthard Graubner, Neuss, vom 7. Mai 2018. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis der Gemälde aufgenommen.
PROVENIENZ: Schönewald Fine Arts, Düsseldorf.
Privatsammlung Berlin (2019 vom Vorgenannten erworben).
"Die Oberflächen zeigen offene, oftmals wolkige, bewegte, entgrenzte Strukturen, sind nicht verfestigt und gewährleisten einen stetigen Austausch zwischen innen und außen, gleich einer regelmäßigen Atmung. Die Malereien entfalten sich durch die Farbe zu einer spürbaren Sinnesempfindung."
Julia Mattern, Wandlungen / Transformations, in: Gotthard Graubner. Mit den Bildern atmen / Breathing with the Paintings, Köln 2018, S. 22.
“respiro“ – Das Atmen der Farbe: Graubners ikonische "Farbraumkörper" und die Entgrenzung der Malerei
Auratisch, mystisch und kraftvoll ist die Wirkung, die von Gotthard Graubners monumentalem "Farbraumkörper" ausgeht, dessen Titel "respiro" (ital.: Atemzug) auf besondere Weise Graubners künstlerische Überzeugung vom Eigenleben der Farbe in sich trägt und somit programmatisch ist für dieses konzeptionell wie ästhetisch herausragende künstlerische Schaffen. Graubner selbst hat seine Malerei einmal folgendermaßen charakterisiert: "Meine Bilder sind keine Gegenstände, sondern Räume, in denen Farbe atmet" (Gotthard Graubner, FAZ-Interview, 2010). Graubners "Farbraumkörper", die gleich einem in Farbe getränkten und in einen feinen malerischen Duktus gehüllten Kissen in den Raum ausgreifen, zählen heute zu den ikonischen Positionen der deutschen Nachkriegs-Avantgarde. Mit ihnen wird Graubner zum Schöpfer eines radikal neuen Bildtypus, der die Grenzen des klassischen Tafelbildes sprengt und unsere traditionellen Vorstellungen von Malerei radikal überwindet. Diese sich wie Farbwolken in den Raum ausdehnenden Kompositionen ermöglichen ein dreidimensionales Farberlebnis, das sich magisch-kontemplativ in den Raum weitet. Zugleich erzeugen die einzelnen, teils dynamisch akzentuierend mit großen, besenartigen Pinseln aufgetragenen Farbschichten eine fast sogartige Tiefe und ermöglichen somit ein geradezu physisches Eintauchen in die Farbe.
Wie eine Farbwolke umhüllt einen der monumentale "Farbraumkörper" von "respiro", der von einer warmen, strahlenden Farbdynamik aus Orange und Violett dominiert wird und in dem nicht nur Innen und Außen, Leinwand, Farbe und Raum, sondern letztlich auch Kunst und Betrachter lebendig und organisch miteinander verschmelzen. Vollkommen singulär ist der Charakter dieser monumentalen Farbwelten durch ihre fesselnde auratische Präsenz. Scheinbar mühelos verschmilzt Graubner hier die gestische Flächendynamik eines Jackson Pollock mit der mystischen Farbwirkung eines Mark Rothko und hat, indem er die Zweidimensionalität des klassischen Leinwandgemäldes mutig überwindet, radikal Neues geschaffen.
Rothko / Graubner: Spirituelle Farbräume und Graubners malerischer Aufbruch in die dritte Dimension
Eines der zentralen künstlerischen Vorbilder für den jungen Graubner ist der Amerikaner Mark Rothko und dessen spirituell-kontemplativ anmutenden, großformatigen Farbräume. Rothko war 1959 auf der für die Etablierung des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei in Europa wichtigen documenta II in Kassel vertreten – zusammen mit seinen amerikanischen Zeitgenossen Jackson Pollock, Barnett Newmann und Willem de Kooning. Graubner ist damals 29 und noch Student an der Kunstakademie Düsseldorf. Die legendäre, den zeitgenössischen Kunstbegriff auf den Kopf stellende und in der damaligen Presse viel diskutierte documenta II muss auch für den jungen Graubner ein gewaltiges künstlerisches Erweckungserlebnis gewesen sein, das ihm fortan den Mut gegeben hat, sich und seine Kunst radikal über alle bisherigen Traditionen hinwegzusetzen. "Als die bundesdeutschen Kuratoren […] kurz vor der Eröffnung die aus New York angelieferten Kisten auspackten, warf ihnen der Anblick der Werke ihr Konzept um. Der bildliche Eindruck der 144 US-amerikanischen Kunstwerke war dominant. Neben den ausladenden, raumgreifenden, expressiven Leinwänden von Mark Rothko, Jackson Pollock, Franz Kline, William de Kooning, Sam Francis und Helen Frankenthaler sahen die abstrakten Arbeiten aus Europa von Wols, Soulages, Dubuffet, Nay, Hartung oder Winter still und – salopp gesprochen – alt aus" (zit. nach: Marie Luise Knott, Abstrakter Expressionismus. Die documenta II und das Ende des Kalten Kunstkriegs, in: Ästhetik + Politik. Neuaufteilungen des Sinnlichen in der Kunst, hrsg. von M. Ott und H. Strauß, Schriftenreihe der HFBK Hamburg, Hamburg 2009).
1959, das Jahr in dem Gaubner die Akademie abschließt, ist also das Jahr eines künstlerischen Kulturschocks, der die verhältnismäßig biedere deutsche Kunstwelt tüchtig wachrütteln sollte. Und auch für Graubner sollte danach künstlerisch etwas vollkommen Neues beginnen, denn bereits Anfang der 1960er Jahre entstehen seine ersten "Kissenbilder", eine Vorform seiner späteren "Farbraumkörper", mit denen Graubner schließlich 1968 selbst auf der documenta 4 vertreten ist und die er auch 1977 auf der documenta 6 in Kassel zeigen sollte.
Während Graubner seine frühen Kissenbilder zunächst noch mit feinem Nylongewebe bespannt, verwendet er für seine späteren, großformatigeren "Farbraumkörper" – wie auch bei unserer von einem geradezu transzendenten inneren Leuchten erfüllten Komposition "respiro" – zunehmend feste Leinwandgewebe, die er mit Polsterwatte hinterfüttert. Der eine wolkige Farbtiefe erzeugende Farbauftrag erfolgt meist mit besenartigen Pinseln auf den am Boden liegenden oder an der Wand stehenden Bildträger. Um die Vielschichtigkeit der einzelnen Farbwerte zu einem "Farbraumkörper" von oszillierender Wirkung und auratischer Präsenz zu steigern, erfordert es zahlreiche Trocknungsprozesse sowie eine besondere kompositionelle Sensibilität.
Aufgrund der innovativen Ästhetik seiner dreidimensionalen Malerei gelten Graubners "Farbraumkörper" nicht nur als der zentrale Werkkomplex im Œuvre des Künstlers, sondern darüber hinaus auch als besonders mutige und heute ikonische Schöpfungen der europäischen Nachkriegs-Avantgarde. Graubners Arbeiten sind deshalb heute Teil zahlreicher bedeutender Museums und Privatsammlungen, wie u. a. der Sammlung Weißhaupt, für welche 2008 ein spektakuläres Museumsgebäude errichtet wurde. Zu dessen Eröffnung war in der New York Times zu lesen: "What becomes visible at first glance is the collector's preference for abstraction in all its mutations: from the hard-edged geometries of Josef Albers to the meditative lyricism of Mark Rothko or Gotthard Graubner, in which Weishaupt sees a deep spirituality." (David Galloway, Ulm - Germany becomes an island of art, in: The New York Times, 1. Januar 2008). [JS]
Auratisch, mystisch und kraftvoll ist die Wirkung, die von Gotthard Graubners monumentalem "Farbraumkörper" ausgeht, dessen Titel "respiro" (ital.: Atemzug) auf besondere Weise Graubners künstlerische Überzeugung vom Eigenleben der Farbe in sich trägt und somit programmatisch ist für dieses konzeptionell wie ästhetisch herausragende künstlerische Schaffen. Graubner selbst hat seine Malerei einmal folgendermaßen charakterisiert: "Meine Bilder sind keine Gegenstände, sondern Räume, in denen Farbe atmet" (Gotthard Graubner, FAZ-Interview, 2010). Graubners "Farbraumkörper", die gleich einem in Farbe getränkten und in einen feinen malerischen Duktus gehüllten Kissen in den Raum ausgreifen, zählen heute zu den ikonischen Positionen der deutschen Nachkriegs-Avantgarde. Mit ihnen wird Graubner zum Schöpfer eines radikal neuen Bildtypus, der die Grenzen des klassischen Tafelbildes sprengt und unsere traditionellen Vorstellungen von Malerei radikal überwindet. Diese sich wie Farbwolken in den Raum ausdehnenden Kompositionen ermöglichen ein dreidimensionales Farberlebnis, das sich magisch-kontemplativ in den Raum weitet. Zugleich erzeugen die einzelnen, teils dynamisch akzentuierend mit großen, besenartigen Pinseln aufgetragenen Farbschichten eine fast sogartige Tiefe und ermöglichen somit ein geradezu physisches Eintauchen in die Farbe.
Wie eine Farbwolke umhüllt einen der monumentale "Farbraumkörper" von "respiro", der von einer warmen, strahlenden Farbdynamik aus Orange und Violett dominiert wird und in dem nicht nur Innen und Außen, Leinwand, Farbe und Raum, sondern letztlich auch Kunst und Betrachter lebendig und organisch miteinander verschmelzen. Vollkommen singulär ist der Charakter dieser monumentalen Farbwelten durch ihre fesselnde auratische Präsenz. Scheinbar mühelos verschmilzt Graubner hier die gestische Flächendynamik eines Jackson Pollock mit der mystischen Farbwirkung eines Mark Rothko und hat, indem er die Zweidimensionalität des klassischen Leinwandgemäldes mutig überwindet, radikal Neues geschaffen.
Rothko / Graubner: Spirituelle Farbräume und Graubners malerischer Aufbruch in die dritte Dimension
Eines der zentralen künstlerischen Vorbilder für den jungen Graubner ist der Amerikaner Mark Rothko und dessen spirituell-kontemplativ anmutenden, großformatigen Farbräume. Rothko war 1959 auf der für die Etablierung des Abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei in Europa wichtigen documenta II in Kassel vertreten – zusammen mit seinen amerikanischen Zeitgenossen Jackson Pollock, Barnett Newmann und Willem de Kooning. Graubner ist damals 29 und noch Student an der Kunstakademie Düsseldorf. Die legendäre, den zeitgenössischen Kunstbegriff auf den Kopf stellende und in der damaligen Presse viel diskutierte documenta II muss auch für den jungen Graubner ein gewaltiges künstlerisches Erweckungserlebnis gewesen sein, das ihm fortan den Mut gegeben hat, sich und seine Kunst radikal über alle bisherigen Traditionen hinwegzusetzen. "Als die bundesdeutschen Kuratoren […] kurz vor der Eröffnung die aus New York angelieferten Kisten auspackten, warf ihnen der Anblick der Werke ihr Konzept um. Der bildliche Eindruck der 144 US-amerikanischen Kunstwerke war dominant. Neben den ausladenden, raumgreifenden, expressiven Leinwänden von Mark Rothko, Jackson Pollock, Franz Kline, William de Kooning, Sam Francis und Helen Frankenthaler sahen die abstrakten Arbeiten aus Europa von Wols, Soulages, Dubuffet, Nay, Hartung oder Winter still und – salopp gesprochen – alt aus" (zit. nach: Marie Luise Knott, Abstrakter Expressionismus. Die documenta II und das Ende des Kalten Kunstkriegs, in: Ästhetik + Politik. Neuaufteilungen des Sinnlichen in der Kunst, hrsg. von M. Ott und H. Strauß, Schriftenreihe der HFBK Hamburg, Hamburg 2009).
1959, das Jahr in dem Gaubner die Akademie abschließt, ist also das Jahr eines künstlerischen Kulturschocks, der die verhältnismäßig biedere deutsche Kunstwelt tüchtig wachrütteln sollte. Und auch für Graubner sollte danach künstlerisch etwas vollkommen Neues beginnen, denn bereits Anfang der 1960er Jahre entstehen seine ersten "Kissenbilder", eine Vorform seiner späteren "Farbraumkörper", mit denen Graubner schließlich 1968 selbst auf der documenta 4 vertreten ist und die er auch 1977 auf der documenta 6 in Kassel zeigen sollte.
Während Graubner seine frühen Kissenbilder zunächst noch mit feinem Nylongewebe bespannt, verwendet er für seine späteren, großformatigeren "Farbraumkörper" – wie auch bei unserer von einem geradezu transzendenten inneren Leuchten erfüllten Komposition "respiro" – zunehmend feste Leinwandgewebe, die er mit Polsterwatte hinterfüttert. Der eine wolkige Farbtiefe erzeugende Farbauftrag erfolgt meist mit besenartigen Pinseln auf den am Boden liegenden oder an der Wand stehenden Bildträger. Um die Vielschichtigkeit der einzelnen Farbwerte zu einem "Farbraumkörper" von oszillierender Wirkung und auratischer Präsenz zu steigern, erfordert es zahlreiche Trocknungsprozesse sowie eine besondere kompositionelle Sensibilität.
Aufgrund der innovativen Ästhetik seiner dreidimensionalen Malerei gelten Graubners "Farbraumkörper" nicht nur als der zentrale Werkkomplex im Œuvre des Künstlers, sondern darüber hinaus auch als besonders mutige und heute ikonische Schöpfungen der europäischen Nachkriegs-Avantgarde. Graubners Arbeiten sind deshalb heute Teil zahlreicher bedeutender Museums und Privatsammlungen, wie u. a. der Sammlung Weißhaupt, für welche 2008 ein spektakuläres Museumsgebäude errichtet wurde. Zu dessen Eröffnung war in der New York Times zu lesen: "What becomes visible at first glance is the collector's preference for abstraction in all its mutations: from the hard-edged geometries of Josef Albers to the meditative lyricism of Mark Rothko or Gotthard Graubner, in which Weishaupt sees a deep spirituality." (David Galloway, Ulm - Germany becomes an island of art, in: The New York Times, 1. Januar 2008). [JS]
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