Auktion: 612 / Evening Sale am 04.12.2026 in München → Lot 126001214
Rahmenbild
126001214
Victor Vasarely
MÉH, 1981-1990.
Acryl auf Leinwand
Schätzpreis: € 150.000 - 200.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
126001214
Victor Vasarely
MÉH, 1981-1990.
Acryl auf Leinwand
Schätzpreis: € 150.000 - 200.000
Informationen zu Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung sind ab vier Wochen vor Auktion verfügbar.
Victor Vasarely
1906 - 1997
MÉH. 1981-1990.
Acryl auf Leinwand.
Unten mittig signiert. Verso zweifach signiert sowie datiert, betitelt und mit "1466" sowie den Größenangaben bezeichnet. 240 x 225 cm (94,4 x 88,5 in).
[AR].
• MONUMENTAL Psychedelisch-illusionistisches Farberlebnis in überwältigendem Großformat.
• OPTISCHE TÄUSCHUNG Farbigkeit, Format und Formenkanon vereinen sich zu Vasarelys so berühmtem optischen Spiel.
• VORREITER Er zählt zu den Mitbegründern und wichtigsten Vertretern der Op-Art.
• MUSEAL Seine Werke sind Teil bedeutender Museumssammlungen wie dem Guggenheim Museum, New York, dem Saint Louis Art Museum und dem Museum of Modern Art, New York.
Mit einem Zertifikat von Victor Vasarely, Annet-sur-Marne, vom 6. Februar 1990. Hier mit der Datierung "1981-90".
Laut Pierre Vasarely ist das Werk von 1989.
PROVENIENZ: Privatsammlung Hessen.
Privatsammlung Hessen.
"Meister der optischen Täuschung"
Süddeutsche Zeitung, 1.12.2019
"Meister des Augentrugs"
Die Zeit, 20.3.2019
1906 - 1997
MÉH. 1981-1990.
Acryl auf Leinwand.
Unten mittig signiert. Verso zweifach signiert sowie datiert, betitelt und mit "1466" sowie den Größenangaben bezeichnet. 240 x 225 cm (94,4 x 88,5 in).
[AR].
• MONUMENTAL Psychedelisch-illusionistisches Farberlebnis in überwältigendem Großformat.
• OPTISCHE TÄUSCHUNG Farbigkeit, Format und Formenkanon vereinen sich zu Vasarelys so berühmtem optischen Spiel.
• VORREITER Er zählt zu den Mitbegründern und wichtigsten Vertretern der Op-Art.
• MUSEAL Seine Werke sind Teil bedeutender Museumssammlungen wie dem Guggenheim Museum, New York, dem Saint Louis Art Museum und dem Museum of Modern Art, New York.
Mit einem Zertifikat von Victor Vasarely, Annet-sur-Marne, vom 6. Februar 1990. Hier mit der Datierung "1981-90".
Laut Pierre Vasarely ist das Werk von 1989.
PROVENIENZ: Privatsammlung Hessen.
Privatsammlung Hessen.
"Meister der optischen Täuschung"
Süddeutsche Zeitung, 1.12.2019
"Meister des Augentrugs"
Die Zeit, 20.3.2019
Victor Vasarely – "Meister der optischen Täuschung" (Süddeutsche Zeitung) oder auch "Meister des Augentrugs" (Die Zeit) – gilt als Mitbegründer und wichtigster Vertreter der Op-Art. Schon zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn beginnt er mit der systematischen Erforschung der menschlichen Wahrnehmung und der Entwicklung einer allgemeingültigen Bildsprache, die auf der Grundlage von Technik und Wissenschaft zur Demokratisierung der Kunst beitragen sollte. Mit seiner Idee von einer Art visuellem Alphabet, das sich nach bestimmten Regeln zu immer neuen Bildern zusammensetzen lässt, revolutionierte er nicht nur die bis dahin noch weit verbreitete Vorstellung des "Künstler-Genies", sondern verfolgte insbesondere das Ziel, den Menschen mit seiner universell verständlichen Bildsprache auch ohne kulturhistorisches Wissen einen Zugang zur Kunst zu verschaffen.
Dieses Streben und Grundprinzip seines künstlerischen Schaffens kommt in seiner Arbeit "MÉH" ganz deutlich zum Tragen. Vor einem schwarzen Hintergrund, der an die endlose Weite des Universums denken lässt, setzt er ein denkbar kleines Farb- und Formenvokabular ein, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die geometrische Grundform des Rechtecks wird hier konsequent beibehalten und lediglich anhand weniger Grundregeln variiert. Ganz gezielt setzt er Farben und Größenverhältnisse ein, um vor dem Auge des Betrachters ein würfelartiges Konstrukt erscheinen zu lassen, das je nach Standpunkt und Blickwinkel seine Form zu verändern scheint und den Betrachter zum aktiven Bestandteil des Kunstwerks werden lässt; eine Errungenschaft die zuvor nur wenigen Künstlern gelungen war und durch die Op-Art weite Verbreitung und Anerkennung fand.
Mit psychedelisch-illusionistischen Arbeiten wie dieser hat Victor Vasarely in den 1980er Jahren seine visuelle Sprache aus geometrischen Rastern, verzerrenden Linien und kontrastierenden Farbpaletten perfektioniert. Ganz gezielt nutzt er Rauten, Würfel und Hexagone, um dem Betrachter Dreidimensionalität vorzutäuschen, visuelle Effekte zu erzeugen und das Auge zu irritieren. Die Titel seiner Arbeiten, wie "Dirac" oder "Photon" verweisen dabei oftmals auf seine lebenslange Faszination für Physik, Astrophysik und Geometrie. Der Titel "MÉH" lässt sich hingegen vermutlich auf die ungarische Herkunft Vasarelys zurückführen und seine Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft. Übersetzt bedeutet es im Deutschen "Biene" und lässt bei der Komposition an eine Art systematisierten Bienenstock denken, in dem die Regeln der Geometrie Einzug gehalten haben. Vasarely selbst würde auf diesen Vergleich hingegen vermutlich entgegnen: "In meinen Kompositionen gibt es keine greifbaren Bezüge zu Gegenständen, und dennoch strömt Licht aus ihnen!" (Victor Vasarely, in: Kunst des 20. Jahrhunderts, Bd. II, Neuchâtel 1973) [AR]
Dieses Streben und Grundprinzip seines künstlerischen Schaffens kommt in seiner Arbeit "MÉH" ganz deutlich zum Tragen. Vor einem schwarzen Hintergrund, der an die endlose Weite des Universums denken lässt, setzt er ein denkbar kleines Farb- und Formenvokabular ein, um den größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die geometrische Grundform des Rechtecks wird hier konsequent beibehalten und lediglich anhand weniger Grundregeln variiert. Ganz gezielt setzt er Farben und Größenverhältnisse ein, um vor dem Auge des Betrachters ein würfelartiges Konstrukt erscheinen zu lassen, das je nach Standpunkt und Blickwinkel seine Form zu verändern scheint und den Betrachter zum aktiven Bestandteil des Kunstwerks werden lässt; eine Errungenschaft die zuvor nur wenigen Künstlern gelungen war und durch die Op-Art weite Verbreitung und Anerkennung fand.
Mit psychedelisch-illusionistischen Arbeiten wie dieser hat Victor Vasarely in den 1980er Jahren seine visuelle Sprache aus geometrischen Rastern, verzerrenden Linien und kontrastierenden Farbpaletten perfektioniert. Ganz gezielt nutzt er Rauten, Würfel und Hexagone, um dem Betrachter Dreidimensionalität vorzutäuschen, visuelle Effekte zu erzeugen und das Auge zu irritieren. Die Titel seiner Arbeiten, wie "Dirac" oder "Photon" verweisen dabei oftmals auf seine lebenslange Faszination für Physik, Astrophysik und Geometrie. Der Titel "MÉH" lässt sich hingegen vermutlich auf die ungarische Herkunft Vasarelys zurückführen und seine Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft. Übersetzt bedeutet es im Deutschen "Biene" und lässt bei der Komposition an eine Art systematisierten Bienenstock denken, in dem die Regeln der Geometrie Einzug gehalten haben. Vasarely selbst würde auf diesen Vergleich hingegen vermutlich entgegnen: "In meinen Kompositionen gibt es keine greifbaren Bezüge zu Gegenständen, und dennoch strömt Licht aus ihnen!" (Victor Vasarely, in: Kunst des 20. Jahrhunderts, Bd. II, Neuchâtel 1973) [AR]
Hauptsitz
Joseph-Wild-Str. 18
81829 München
Tel.: +49 (0)89 55 244-0
Fax: +49 (0)89 55 244-177
info@kettererkunst.de
Louisa von Saucken / Undine Schleifer
Holstenwall 5
20355 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 37 49 61-0
Fax: +49 (0)40 37 49 61-66
infohamburg@kettererkunst.de
Dr. Simone Wiechers
Fasanenstr. 70
10719 Berlin
Tel.: +49 (0)30 88 67 53-63
Fax: +49 (0)30 88 67 56-43
infoberlin@kettererkunst.de
Cordula Lichtenberg
Gertrudenstraße 24-28
50667 Köln
Tel.: +49 (0)221 510 908-15
infokoeln@kettererkunst.de
Hessen
Rheinland-Pfalz
Miriam Heß
Tel.: +49 (0)62 21 58 80-038
Fax: +49 (0)62 21 58 80-595
infoheidelberg@kettererkunst.de
Nico Kassel, M.A.
Tel.: +49 (0)89 55244-164
Mobil: +49 (0)171 8618661
n.kassel@kettererkunst.de
Wir informieren Sie rechtzeitig.




