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Auktion: 425 / Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst am 12./13.06.2015 in München Lot 803

 
Objektbeschreibung
Serielles Nagelobjekt. 1968.
Objekt. Nägel und weiße Farbe auf Leinwand, auf Holz.
Honisch 576. Verso signiert, datiert und bezeichnet "Bern". 55 x 55 x 8,5 cm (21,6 x 21,6 x 3,3 in). [EH].

In den letzten 20 Jahren wurden auf dem internationalen Auktionsmarkt nur zwei Nagelbilder aus dem Jahr 1968 angeboten.

PROVENIENZ: Sammlung Helmut Schott, Frankfurt am Main.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

Essay
In Entstehung und Wirkung bringen Ueckers kraftvoll-poetische Schöpfungen scheinbar Gegensätzliches zum Ausgleich, verschmelzen Aktion und Kontemplation, Ruhe und Bewegung zu einem faszinierenden künstlerischen Ganzen von stiller Schönheit. Die klar strukturierten Arbeiten aus den Jahren 1968/69 repräsentieren dies ganz eindrücklich. Im Zusammenhang mit dem Environment, das Günther Uecker im selben Jahr für Szeemanns Ausstellung in Bern schafft, schreibt der Künstler: "wo ein raum sich in den anderen stülpt. wo das licht in mich hineinfällt, wo ich sehe. wo mir die relativität des sichtbaren bewußt wird. hier vollziehe ich den gedanken des antiraumes, als proßezeßhafte erscheinung eines augenblicks." (zit. nach: Günther Uecker in: Ausst.-Kat. Kestner-Gesellschaft, Hannover 1972, S. 41).

803
Günther Uecker
Serielles Nagelobjekt, 1968.
Objekt
Schätzung:
€ 140.000
Ergebnis:
€ 462.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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