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Auktion: 429 / Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst am 04./05.12.2015 in München Lot 925

 
Objektbeschreibung
Lichtschleier (Veil of light). 1964.
Plastik. Aluminium, Plexiglas und Spiegel.
Honisch 608. Unikat. 173,5 x 128,5 x 60 cm (68,3 x 50,5 x 23,6 in).

Einer der ersten allansichtigen "Lichtschleier", der bereits 1964 auf der ersten "ZERO"-Ausstellung in New York gezeigt worden ist.

PROVENIENZ: Sammlung Howard und Barbara Wise, New York. (Howard Wise, 1903-1989, bedeutender amerikanischer Galerist und Kunstsammler, eröffnete seine erste Galerie für zeitgenössische Kunst 1957 in Cleveland, Ohio, bevor er 1960 mit seiner erfolgreichen Galerie nach Manhattan, 50 West 57th Street am New Yorker Central Park, umgezogen ist, wo er in den folgenden Jahren die neuesten Tendenzen europäischer und amerikanischer Kunst präsentierte).

AUSSTELLUNG: Group Zero: Macke, Piene, Uecker, The Howard Wise Gallery, New York 1964.
Howard Wise Gallery: Exploring the New, 21.2.-26.4.2013, mit Farbabb. S. 43-44.
ZERO in Vibration - Vibration in ZERO, Moeller Fine Art, New York, 12.10.2014-8.1.2015 (mit Abb. auf www.moellerfineart.com).



Essay
Mit den je nach Lichteinfall ihren optischen Eindruck verändernden, geradezu in Bewegung geratenden Arbeiten hat sich Heinz Mack, Gründungsmitglied der Künstlergruppe "ZERO" und Meister der Reduktion, seinen ganz eigenen Platz in der Kunst der Moderne gesichert. Durch die künstlerische Integration von Licht und Schatten werden Macks Schöpfungen ihrer materiellen Grundlage enthoben und zu sich stets wandelnden ephemeren Sinnenseindrücken gesteigert. Macks poetische Schöpfungen entziehen sich somit nicht nur hinsichtlich der Wahl ihres Bildgegenstandes jeglicher Form von Gegenständlichkeit, sondern lassen den Betrachter geradezu an einem metaphysischen Kunsterlebnis teilhaben. Der vorliegende frühe "Lichtschleier", der bereits 1964 in New York auf der ersten "ZERO"-Ausstellung der amerikanischen Kunstmetropole gezeigt wurde und sich seither in der renommierten Sammlung des amerikanischen Kunstkenners und Galeristen Howard Wise (1903-1989) befunden hat, überzeugt zudem durch seine Allansichtigkeit und räumliche Präsenz. Durch die Subtilität und Leichtigkeit der großflächigen Gitterbewegung ist Mack im Jahr seiner Documenta-Teilnahme mit der vorliegenden Arbeit ein Werk von besonderer optischer Intensität und Ausstrahlungskaft gelungen.
925
Heinz Mack
Lichtschleier (Veil of light), 1964.
Plastik
Schätzung:
€ 100.000
Ergebnis:
€ 187.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
Heinz Mack - Lichtschleier (Veil of light) - Weitere Abbildung
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