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Auktion: 436 / Klassische Moderne I am 10.12.2016 in München Lot 270

 
Objektbeschreibung
Reiter. 1934.
Öl auf Leinwand.
Scheibler 161. Links unten signiert und datiert. Rückseite schwarz übermalt. 100 x 68 cm (39,3 x 26,7 in).
[JS].
Eine der ausgesprochen seltenen Arbeiten dieser frühen Werkphase auf dem internationalen Auktionsmarkt.

PROVENIENZ: Dr. Fritz und Erika Baumgart, Berlin.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

AUSSTELLUNG: E. W. Nay (Retrospektive). Ölbilder Gouachen, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphik, Haus am Waldsee, Berlin 17.5.-15.6.1952, Kat.-Nr. 17.
Kunst des 20. Jahrhunderts aus Berliner Privatbesitz, Haus am Waldsee, Berlin 1.2.-6.3.1960, Kat.-Nr. 92.

Essay
Gegen Mitte der 1930er Jahre vollzieht sich eine erste entscheidende Wendung im künstlerischen Schaffen Ernst Wilhelm Nays: Seinem stark vom Surrealismus beeinflussten Frühwerk der beginnenden 1930er Jahre lässt Nay in seinen mythischen Tierbildern und den anschließenden Dünen- und Fischerbildern eine gänzlich veränderte Bildsprache folgen. Diese wird für sein weiteres künstlerisches Schaffen bis hin zur abstrakten Malerei grundlegend sein. Werke wie das ebenfalls 1934 entstandene und heute in der Sammlung des Museum Ludwig, Köln, befindliche Gemälde "Weißer Stier", die frühe "Dünenlandschaft" (1935) aus der Staatsgalerie Stuttgart oder das vorliegende Gemälde "Reiter" zählen zu den seltenen Dokumenten dieser entscheidenden Werkphase, in der Nay mithilfe von klar umrissenen schwarzen Konturlinien und monochromen Binnenflächen zu einer abstrahierten Formsprache von beeindruckender Dichte und Klarheit findet.
270
Ernst Wilhelm Nay
Reiter, 1934.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 40.000
Ergebnis:
€ 65.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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