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Auktion: 455 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 24.11.2017 in München Lot 31

 
Objektbeschreibung
Wald im Winter. 1883.
Öl auf Leinwand.
Eder G 49. Links unten signiert und datiert. 101,5 x 68,5 cm (39,9 x 26,9 in).
Verso auf dem Keilrahmen mit unbekanntem Brandstempel. [CB].

PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.

"Ich hielt nur etwas mehr als eine Stunde aus und musste alle 5 Minuten meine Hände reiben. - Ein scharfer Schneestaub fegte über die Fläche und hüllte mich vollkommen ein, die Farbe wurde ganz zäh, gefror aber nicht."
Friedrich Kallmorgen in einem Brief an seine Verlobte Margarethe Hormuth-Eber im Januar 1881, zit. nach: Sylvia Bieber, in: Ausst.-Kat. Friedrich Kallmorgen, Karlsruhe 2016, S. 42.

Aufrufzeit: 24.11.2017 - ca. 16.22 h +/- 20 Min.

Essay
Vor allem im Frühwerk Friedrich Kallmorgens finden sich zahlreiche Winter- und Schneelandschaften, zu denen auch der "Wald im Winter" von 1883 gezählt werden kann. Der Künstler war fasziniert von dem ganz eigenen Charakter der Natur im Winter und fuhr selbst bei eisigem Winterwetter heraus, um Skizzen und Ölstudien vor Ort machen zu können. So auch im Januar 1881, als sich Kallmorgen bei Blankenburg im Harz aufhält und seiner Verlobten in einem Brief die Widrigkeiten schildert. "Ach, Gretel, es ist eine harte Arbeit. Heut war ein böser Tag, Es ging ein scharfer Wind. In der Nacht Thauwetter, dann wieder Frost, sodass man bei jedem Schritt in den Schnee einbrach und sich hervorarbeiten musste. Der Wirtssohn vom 'Pfeifenkrug' holte mich ab mit dem Schlitten um 8 ½ Uhr früh. Dort bekam ich einen wärmenden Fußsack mit." (Zit. nach: Sylvia Bieber, in: Ausst.-Kat. Friedrich Kallmorgen, Karlsruhe 2016, S. 42).
31
Friedrich Kallmorgen
Wald im Winter, 1883.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 15.000 - 20.000
+
 


Weitere Abbildungen
Friedrich Kallmorgen - Wald im Winter - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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