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Auktion: 457 / Klassische Moderne II am 07.12.2017 in München Lot 19

 
Objektbeschreibung
Männerkopf (Selbstbildnis). 1907.
Lithografie , aquarelliert.
Vgl. Schiefler/Mosel/Urban L 16 II (von II). Signiert und datiert sowie betitelt "Männerkopf" und bezeichent "E.N. (übermalt)". Eines von sehr wenigen handkolorierten Exemplaren der in einer Auflage von 100 Exemplaren erschienenen Lithografie. Auf bräunlichem Karton. 44,2 x 31,6 cm (17,4 x 12,4 in). Papier: 61,5 x 43 cm ( 24,2 x 16,9 in).
Gedruckt von der Lithographenanstalt Westphalen 1907.
Es wurde erst ein weiteres handkoloriertes Exemplar auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: www.artprice.de).

PROVENIENZ: Sammlung Emil Frey, Mannheim (seitdem in Familienbesitz).

LITERATUR: Kunst des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung F., Pfalzgalerie Kaiserslautern, 15.2.-14.3.1976, Kat.-Nr. 253.
Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphik des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung eines Kielers. Kunsthalle Kiel, 3.2. - 3.3.1974, S. 62.
Idee und Wirklichkeit - Handzeichnungen und Aquarelle des 20. Jahrhunderts aus Privatbesitz. Städt. Kunstsammlungen Ludwigshafen a.Rhein, 11.10.-1.11.1970, Kat.-Nr. 159.

Essay
1907 beginnt Emil Nolde erstmalig, sich intensiv mit dem Medium der Lithografie zu beschäftigen. Nachdem die erste bekannte Lithografie ein Landschaftsmotiv zeigt, ist das beherrschende Sujet der Lithografien im Jahr 1907 das Porträt, das in der Folge durch ganzfigurige Personenszenen Ergänzung findet. Darüber hinaus gilt die kolorierte Lithografie als bedeutender Zwischenschritt auf dem Weg hin zur Farblithografie, die Nolde im Sommer 1913 zum ersten Mal erschafft. [SM]
19
Emil Nolde
Männerkopf (Selbstbildnis), 1907.
Lithografie
Schätzung:
€ 10.000
Ergebnis:
€ 23.750

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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