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Auktion: 466 / Klassische Moderne II am 07.06.2018 in München Lot 55

 
Objektbeschreibung
Notbrücke Berlin Friedrichstraße. 1921.
Kohlezeichnung.
Kraker 259. Links unten signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Velin. 56 x 73 cm (22 x 28,7 in) , fast blattgroß.
[CB].

Wir danken Roswita und Viktor Pontzen, Archiv und Werkbetreuung Albert Birkle, Salzburg, für die freundliche Unterstützung. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche erweiterte Werkverzeichnis mit der Nr. 681 aufgenommen.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.

AUSSTELLUNG: Kunst und Technik in den 20er Jahren. Neue Sachlichkeit und Gegenständlicher Konstruktivismus, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1980, Kat.-Abb. 89.

Essay
Die Großstadt Berlin liefert Albert Birkle unzählige Motive für seine von der Neuen Sachlichkeit inspirierten Gemälde, in denen er die Konflikte im urbanen Kontext in den Mittelpunkt rückt. Darüber hinaus wird seine künstlerische Auseinandersetzung mit sozialkritischen Themen vor allem in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg von seinen Landschafts- und Stadtansichten begleitet. 1914 musste an der Stelle der heutigen Wiedendammer Brücke die alte Spreebrücke im Zuge des U-Bahn-Baus demontiert und verstärkt wieder aufgebaut werden. Aufgrund des Ersten Weltkrieges und der folgenden Inflationsjahre verzögerte sich die Fertigstellung der neuen Brücke jedoch bis 1923. Fast zehn Jahre lang ermöglichte daher die hier von Birkle dargestellte Notbrücke den Übergang etwas weiter spreeabwärts. Die Zeichnung der "Notbrücke Berlin Friedrichstraße" ist aufgrund ihrer großformatigen Anlage und dem hohen zeichnerischen Können Birkles von monumental malerischer Wirkung.
55
Albert Birkle
Notbrücke Berlin Friedrichstraße, 1921.
Kohlezeichnung
Nachverkaufspreis: € 6.000
+
 


Weitere Abbildungen
Albert Birkle - Notbrücke Berlin Friedrichstraße - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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