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Auktion: 461 / Kunst nach 1945 I am 09.12.2017 in München Lot 809

 
Objektbeschreibung
E 206. 1955.
Tempera auf Leinwand.
Dornacher/Geiger 153. Verso signiert. Verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert sowie datiert, bezeichnet, mit der Werknummer, den Maßen, Richtungspfeil und -bezeichnung. 75 x 85 cm (29,5 x 33,4 in).

PROVENIENZ: Vormals Privatsammlung Schweiz.

"Es geht mir um die Farbe, nur um die Farbe und deren Erkennbarkeit"
R. Geiger zit. nach: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, München 1988/92, S. 3.

Essay
Rupprecht Geigers formreduzierte Gemälde der 1950er und frühen 1960er Jahre gelten spätestens seit den spektakulären Verkaufserfolgen bei Christie's New York (März 2007) und Sotheby's London (Juli 2008) als die gefragtesten Arbeiten des Künstlers auf dem internationalen Auktionsmarkt. Neben Rechteckformen steht in jener Werkphase des gefeierten Protagonisten der Deutschen Farbfeldmalerei der Kreis als Sinnbild der Konzentration im Zentrum des Schaffens, welcher durch feinste Farbmodulationen zu einem meditativen Farbraum gesteigert wird. Im Gegensatz zu den meist in Neontönen gehaltenen späteren Schöpfungen wird die Palette um 1955 noch von warmem Rot und gedämpften Blautönen beherrscht, welche sich wie in der vorliegenden Arbeit in sanfter Modulation über die Leinwand ausbreiten und die ineinanderfließenden Farbfelder in sphärischem Licht leuchten lassen.
809
Rupprecht Geiger
E 206, 1955.
Tempera
Schätzung:
€ 40.000
Ergebnis:
€ 82.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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