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Auktion: 467 / Kunst nach 1945 II am 08.06.2018 in München Lot 258

 
Objektbeschreibung
auf Rot. 1955.
Öl auf Hartfaserplatte.
Herrmann 55/6. Unten rechts signiert und datiert. Verso abermals signiert und datiert sowie betitelt, örtlich bezeichnet "Frankfurt/Main" und mit zwei Richtungspfeilen versehen. 105 x 135 cm (41,3 x 53,1 in).

PROVENIENZ: Privatsammlung Hessen (direkt vom Künstler erworben).

AUSSTELLUNG: Bernard Schultze, Kestner-Gesellschaft, Hannover 27.1.-6.3.1966; Badischer Kunstverein, Karlsruhe Mai bis Juni 1966 (m. Kat., hier S. 56, Nr. 36, m. Farbabb. S. 14).
Bernard Schultze, Städtisches Museum Schloß Morsbroich, Leverkusen 18.3.-24.4.1966 (mit Kat., o. S., Nr. 36, m. Farbabb. 36).
Bernard Schultze. Im Labyrinth. Werke von 1940-1980, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf 5.12.1980-11.1.1981, u.a. (mit Kat., hier S. 186, Nr. 17, hdschr. Werkliste Nr. 24/55).

LITERATUR: Hans-Jürgen Müller, Kunst kommt nicht von Können. Über die Schwierigkeit beim Umgang mit zeitgenössischer Kunst. Ein Streifzug durch die sechziger Jahre, Nürnberg 1976, S. 142 (m. Abb.).

Essay
Unsere Arbeit stammt aus dem Frühwerk von Bernard Schultze, aus der Zeit, als er sich zusammen mit den Künstlern Karl Otto Götz, Heinz Kreutz und Otto Greis zur "Frankfurter Quadriga" formiert und in der Zimmergalerie Klaus Franck die ersten tachistischen Bilder ausstellt. Ein Besuch in Paris 1951, die Begegnung mit Zeichnungen von Wols, die Werke von Riopelle und Lanskoy bringen Schultze entscheidende Impulse: "Meinen Kameraden Götz, Greis und Kreutz ging es ebenso, und das große Fieber fiel uns an. Jeder von uns malte nun auf seine Weise sich diesen Schock gleichsam von der Seele [.]. Die neuen deutschen Romantiker wurden wir genannt. Edouard Jaguer war es, mit René Drouin zusammen, der uns vier, die Frankfurter Quadriga, als die erste selbständige deutsche Variante des Tachismus proklamierte, wie's in Venedig Vedova und in Rom Burri waren. 1952 war unser Kometen-Jahr." (Schultze, in: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, Ausgabe 3, München 1988, S. 3). [FS]
258
Bernard Schultze
auf Rot, 1955.
Öl auf Hartfaserplatte
Schätzung:
€ 15.000
Ergebnis:
€ 50.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
 
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