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Auktion: 465 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 18.05.2018 in München Lot 18

 
Objektbeschreibung
Eisvergnügen. Wohl um 1860.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. 57,5 x 117,5 cm (22,6 x 46,2 in).

PROVENIENZ: Sammlung Hofrat Koch, Trier (Dr. Karl Koch?).
Hugo Helbing, München, 10. Juli 1931, Lot 109 (Angebot aus der Sammlung des Vorgenannten).
Schweitzer Gallery, New York (verso auf dem Keilrahmen mit dem Galeriestempel).
Kunsthaus Bühler, Stuttgart.
Privatsammlung Süddeutschland (1972 beim Vorgenannten erworben).

Essay
Der gebürtige Münchner Adolf Stademann studiert bei den Landschaftsmalern Carl August Lebschée und Moritz Lotze. Sein Werk erhält von Eduard Schleich d. Ä. und der niederländischen Malerei zusätzlich wertvolle Impulse. In seiner reifen Schaffensphase spezialisiert sich Stademann auf Winterlandschaften, die vor allem in der holländischen Kunst des 17. Jahrhunderts mit den Werken Pieter Brueghels d. Ä. ihre traditionelle Verankerung finden. In typisch niederländischer Manier zeigt unser Gemälde eine tiefverschneite, weite Landschaft mit niedrigem Horizont. Im Vordergrund rechts liegt ein einsames Gehöft mit See. Die grünen Fensterläden bilden einen kleinen Farbklecks in der ansonsten durch Weiß- und Brauntöne geprägten, im Winterschlaf versunkenen Landschaft. Auf dem See herrscht unter dem Licht der fahl einfallenden Wintersonne das bunte Treiben von Spaziergängern, Schlitten- und Schlittschuhfahrern. [FS].
18
Adolf Stademann
Eisvergnügen, Wohl um 1860.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 3.000
Ergebnis:
€ 3.250

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
Adolf Stademann - Eisvergnügen - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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