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Auktion: 468 / Klassische Moderne I am 09.06.2018 in München Lot 685

 
Objektbeschreibung
Im Lehnstuhl Sitzende von vorne. Um 1904.
Braune Kreide.
Strobl 1299. Rechts unten mit dem Nachlassstempel (stark verblichen). Auf bräunlichem Packpapier. 45 x 31,8 cm (17,7 x 12,5 in) , Blattgröße.

PROVENIENZ: Privatsammlung Wien.
Christie's London, 19. Oktober 1997, Lot 115.
Privatsammlung Schweiz.

AUSSTELLUNG: Yvonne Tan Bunzl Gallery, London.

LITERATUR: H. Bahr, Gustav Klimt - 50 Handzeichnungen, Leipzig 1922.
"Braune Kreide ist bei Klimt ein Rarissimum."
Dr. Marian Bisanz-Prakken, 2018 zu diesem Blatt




Essay
In der Zeit um 1904 experimentiert Gustav Klimt in seinen Zeichnungen mit der Linie. Die Linien werden durchgehender und die Formen beruhigter. Eine Klarheit setzt sich gegen die aufgeregt bewegte Erregtheit früherer Arbeiten durch. Zudem benutzt er nun auch Farbstifte, wie in unserem Fall einen braunen Kreidestift. Auch dieses Blatt kann im Rahmen von Vorarbeiten zu einem seiner großartigen Frauenbildnis-Gemälde gesehen werden. Alice Strobl stellt unsere Skizze in den Zusammenhang mit den früheren Studien für das Bildnis der Margaret Stonborough-Wittgenstein. [EH]
685
Gustav Klimt
Im Lehnstuhl Sitzende von vorne, Um 1904.
Kreide
Nachverkaufspreis: € 20.000
+
 


Weitere Abbildungen
Gustav Klimt - Im Lehnstuhl Sitzende von vorne - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Gustav Klimt "Im Lehnstuhl Sitzende von vorne"
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