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Auktion: 468 / Klassische Moderne I am 09.06.2018 in München Lot 748

 
Objektbeschreibung
Ohne Titel. 1958.
Öl auf Holz.
Spies/Metken 3367. Rechts unten signiert. 13,8 x 18 cm (5,4 x 7 in).

PROVENIENZ: Edouard Loeb, Paris.
Klaus Kanstinger, Freiburg i. Br.
Privatsammlung, Deutschland.

AUSSTELLUNG: Die Erfindung der Natur. Max Ernst. Paul Klee, Wols und das surreale Universum. Sprengel Museum, Hannover 27.2. - 8.5.1994/Badischer Kunstverein, Karlsruhe, 21.5. - 10.7. 1994/ Rupertinum, Salzburg 21.7. - 4. 9. 1994. Supplement zu: Die Erfindung der Natur, Farbabb. (möglicherweise nicht bei allen Stationen gezeigt).



Essay
In seinem Vorwort zum Werkverzeichnis der Arbeiten der fünziger Jahre hebt Werner Spies die Eigenständigkeit der Kunst von Max Ernst in diesen Jahren hervor, deren Surrealismus im Angesicht von Tachismus und Abstraktion leicht anachronistisch wirken konnte. Doch hat Max Ernst diesen Weg konsequent verfolgt und selbst im kleinen Format, wie die hier vorliegende Arbeit zeigt, seine Meisterschaft der surrealen Imagination bewiesen. Eine rätselhafte Faltenform schwebt über einer imaginären Planetenfläche vor einem nachtschwarzem Hintergrund. Die fast monochrome Komposition bezieht ihre düster drohende Wirkung fast allein aus der Farbe. Das Bestechende an den Kompositionen von Max Ernst ist ihre Vieldeutigkeit, die sich dem Betrachter subjektiv erschliesst um dann um so wirkungsvoller in das Bewusstsein zu gelangen. Was auf den ersten Blick als eine eher harmlose Komposition daherkommt, ist in Wirklichkeit eine komplexe Darstellung verschiedener Sichtweisen und Emotionen. Es ist eine dämonische Romantik, die den besonderen Reiz dieser kleinen surrealen Komposition ausmacht.
748
Max Ernst
Ohne Titel, 1958.
Öl auf Holz
Nachverkaufspreis: € 45.000
+
 


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Max Ernst - Ohne Titel - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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