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Auktion: 467 / Kunst nach 1945 II am 08.06.2018 in München Lot 511

 
Objektbeschreibung
Lofoten. 1937.
Aquarell.
Nicht bei Claesges. Links unten signiert und datiert. Auf Ingres-Bütten (mit dem Wasserzeichen). 48 x 62,7 cm (18,8 x 24,6 in) , fast blattgroß.
[EH].

Die Arbeit wird unter der Nummer 37014.2 in das in Abständen aktualisierte und regelmäßig erweiterte (Online-) Werkverzeichnis der Papierarbeiten E. W. Nays von Elisabeth Nay-Scheibler und Dr. Magdalene Claesges, Köln, aufgenommen.

PROVENIENZ: Wohl direkt vom Künstler erworben.
Seitdem in Familienbesitz.

„Nays Muse war die Natur der Lofoten.“ Zit. Nach Welt am Sonntag, 29.12.2002.

Essay
Ernst Wilhelm Nays Œuvre ist strukturiert durch die Abfolge unterschiedlicher, zum Teil klar voneinander abgegrenzter Schaffensphasen, in denen zusammengehörige Werkserien entstehen. Das hier angebotene Aquarell gehört zu einer Folge, in der der Künstler die Landschaftseindrücke verarbeitet, die er im Zuge eines Aufenthalts auf den Lofoten sammelt. Diese norwegische Inselgruppe bereiste der Künstler in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre. Nay spürt und erlebt hier eine ebenso rauhe wie energetische Landschaft, die sich in unserem Aquarell niederschlägt. Erdtöne wie Ocker, Blau-Grün und Grau des Meeres und der Felsen verbinden sich zu einer bildgewaltigen Natursymphonie, welche die Weite und Einzigartigkeit dieser nordischen Landschaft zeigt.
511
Ernst Wilhelm Nay
Lofoten, 1937.
Aquarell
Nachverkaufspreis: € 18.000
+
 


Weitere Abbildungen
Ernst Wilhelm Nay - Lofoten - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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