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Auktion: 479 / Klassiker des 20. Jahrhunderts I am 08.12.2018 in München Lot 820

 
Objektbeschreibung
18.4.88. 1988.
Aquarell und Graphit.
Richter Aquarelle 186. Unten mittig signiert und datiert "18.4.88". Verso abermals signiert und datiert "18.4.88". Auf Velin. 20,9 x 29,5 cm (8,2 x 11,6 in).

PROVENIENZ: Galerie Fred Jahn, München.
Privatsammlung, Toronto.
Christie's, New York, 4. Mai 1995, Los 239.
Privatsammlung.
Privatsammlung Niedersachsen.

"Das Abstrakte hat mich immer schon fasziniert. Es hat so viel Geheimnis, so wie Neuland."
Gerhard Richter, 2011

Essay
Richter begreift die abstrakte Malerei als stetige Herausforderung und Plattform, in der sich Vieles zur gleichen Zeit niederschlägt, „meine Gegenwart, meine Wirklichkeit, meine Probleme, meine Schwierigkeiten und Widersprüche“ (Dorothea Detrich und Gerhard Richter, Gerhard Richter: An Interview, Print Collector`s Newsletter, 16, 1985, S. 128). Die verschiedenen übereinandergelagerten Farbstrukturen zeigen eine abstrakte, materialbezogene Behandlung der Farbe, so dass das Resultat der Erscheinung stets auf den Prozess seiner Entstehung verweist. Gerhard Richter gelingt eine neue Form der abstrakten Malerei, deren Ausdrucksformen bereits ausgeschöpft schienen, und schafft Bilder, die eine eigenständige visuelle Erfahrungsmöglichkeit bieten.
820
Gerhard Richter
18.4.88, 1988.
Aquarell
Schätzung:
€ 100.000
Ergebnis:
€ 118.750

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
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