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Auktion: 474 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 23.11.2018 in München Lot 14

 
Objektbeschreibung
Heimkehrende Heidschnuckenherde bei Mondaufgang. 1905.
Öl auf Leinwand , aufgezogen auf Holz.
Links unten signiert und datiert. 76,2 x 122,5 cm (30 x 48,2 in).

PROVENIENZ: Privatbesitz Nordrhein-Westfalen (seit über 100 Jahren in Familienbesitz).

Essay
Heinrich von Zügel hat ein umfangreiches zeichnerisches und malerisches Werk hinterlassen, das im Wesentlichen von Tierdarstellungen und Landschaften bestimmt wird. Als Tiermaler steht Zügel in der Tradition von Otto Gebler und Anton Braith, findet jedoch zunehmend zu einem ganz eigenen, unverkennbaren Stil. Sein Tierbild ist zunächst noch gründerzeitlich geprägt, er gelangt aber schon bald zu einer impressionistisch aufgelockerten Malweise, in der insbesondere das Licht und dessen farbverändernde Kraft thematisiert werden. Bei unserem Gemälde wird die Stimmung durch das dämmrige Abendlicht mit dem aufgehenden Mond am Horizont geprägt. Alles - die sanft gewellte Heidelandschaft bis hin zum weißen Fell der heimwärtsziehenden Schafe - ist in abgebräunte Rosé- bis Auberginetöne getaucht. Der impressionistische Duktus lässt die Konturen der einzelnen Motivkomponenten ineinanderfließen und zu einer miteinander verwobenen Bildmasse werden. Hauptgegenstände von Zügels Malerei waren zeitlebens Schafe und Rinder, sicherlich eine Reminiszenz an seine Kindheit als Sohn eines Schäfers. [FS]
14
Heinrich von Zügel
Heimkehrende Heidschnuckenherde bei Mondaufgang, 1905.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 8.000
Ergebnis:
€ 10.000

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
Heinrich von Zügel - Heimkehrende Heidschnuckenherde bei Mondaufgang - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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