Ketterer Kunst Logo

Detailsuche

Auktion: 479 / Klassiker des 20. Jahrhunderts I am 08.12.2018 in München Lot 118001914

 
Objektbeschreibung
Später Sommer. 1960.
Öl auf Leinwand.
Lohberg 2289. Rechts unten signiert. Verso nochmals signiert und datiert sowie betitelt. 135 x 145 cm (53,1 x 57 in).

PROVENIENZ: Fritz-Winter-Stiftung, München.
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen.

"Kunst geht parallel zur Natur. Ich habe mit meiner Malerei Gesetze des Optischen aufzuzeigen, die dem Geschehen in der sichtbaren Welt zugrunde liegen."
Fritz Winter

Essay
Den Grundstein für seine Bedeutung als einer der größten deutschen Maler der Nachkriegszeit legt Fritz Winter schon während seiner Ausbildung am Bauhaus in Dessau in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Als Schüler u. a. von Josef Albers, Paul Klee, Wassily Kandinsky und Oskar Schlemmer distanziert er sich jedoch schon früh von der Idee des „untergeordneten Raums“, der für die Malerei am Bauhaus programmatisch ist. \cf3 Schon seine frühen Experimente zeigen eine freie, von den Bauhaus-Idealen losgelöste Beschäftigung mit bildnerischen Mitteln. 1\cf3\cb4\chshdng0\chcfpat0\chcbpat4 949 gründet sich unter dem Namen "ZEN 49" in der Münchner Modernen Galerie Otto Stangl die Gruppe der Gegenstandslosen, der neben Fritz Winter u. a. auch Willi Baumeister, Rupprecht Geiger und Rolf Cavael angehören. Sie repräsentiert einen bedeutenden Abschnitt in der Entwicklung der modernen, abstrakten Kunst in Deutschland und Europa und setzt sich für eine breitere Anerkennung moderner künstlerischer Ausdrucksformen ein.\cb4\chshdng0\chcfpat0\chcbpat4 \cf3\cb4\chshdng0\chcfpat0\chcbpat4 1950 macht Fritz Winter die Bekanntschaft von Hans Hartung und Pierre Soulages in Paris. 1955 erhält er eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Kassel und nimmt in den Folgejahren an der Documenta I, II und III teil. Schon zu seinem 60. Geburtstag wird er 1965/66 als einer der herausragenden Nachkriegskünstler in Deutschland mit Retrospektiven etwa in Kassel, Düsseldorf und Berlin geehrt. Eine große Anzahl seiner Bilder schenkt er gegen Ende seines Lebens dem Galerieverein München, aus dem später die Fritz-Winter-Stiftung hervorgeht. [StM]
118001914
Fritz Winter
Später Sommer, 1960.
Öl auf Leinwand
Schätzpreis: € 70.000 - 90.000
+
 


Weitere Abbildungen
Fritz Winter - Später Sommer - Rahmenbild
Rahmenbild
 
Weitere Angebote zu Fritz Winter
Was Sie auch interessieren könnte
Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Fritz Winter "Später Sommer"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 500.000: 32 % Aufgeld
Zuschläge über € 500.000: Teilbeträge bis einschließlich € 500.000 32 %, Teilbeträge über € 500.000 27 % Aufgeld
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 500.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 500.000: Teilbeträge bis einschließlich € 500.000 25%, Teilbeträge über € 500.000 20% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 1,5% zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.
Fritz Winter - von Ketterer Kunst verkaufte Objekte