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Auktion: 340 / Wertvolle Bücher am 19./20.05.2008  
Lot: 1358  
Zille, H. 
Autograph. An H. Frey 1921 (42) + 1 Beigabe (79) 
Erlös (inkl. 20% Aufgeld): 300 EUR / 405 $
Schätzpreis: 400 EUR / 540 $  
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Heinrich Zille


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Heinrich Zille - Autograph. An H. Frey 1921 (42) + 1 Beigabe (79)  
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Zille, Heinrich, Eigh. Brief m. U. sowie 1 eigh. Brief seiner Ehefrau Hulda.Ohne Ort, 1921. 1 1/2 S. Kl.-4to.
An den Schlagertexter und Tausendsassa Hermann Frey, mit dem Zille seit 1914 eng befreundet war und der ihm zeitweise wie ein Agent Aufträge vermittelte oder geschäftliche Verhandlungen übernahm. Bibliographisch und werkgeschichtlich wichtiger Brief, da er ein weiteres Beweisstück dafür liefert, daß Zille sein berühmtes Erotikon Hurengespräche erst 1921 veröffentlicht hat und nicht - wie auf dessen irreführendem Titel angegeben - 1913 (vgl. dazu ausführl. Rosenbach S. 123f.). - "... Habe eine ganz eilige Arbeit die mich jedenfall bis Mittwoch festhält. Aber das Buch H[uren]gespr[äche] für Wrede, ebenso seine 'Mutter Adelheid', ist fertig u. eingepackt. Der Preis für Buch kolor. ist 900 (für mich 800) M. Adelh. kostet nichts, hat aber auch viel Zeit gekostet. Ich wollte Dich sprechen betreff der Titelseiten, das geht nicht anders. Ich werde dann gleich mit dem Entwerfen anfangen, ebenso die gedachte Leiste: 'Jeder - jede!' ... Nun schreibt mir Hr. Wenck [Ewald Wenck, Berliner Schauspieler] daß er u. sein Bruder auf 2 H[uren]gespr[äche] reflectiren. Ich werde schreiben daß ich 2 Stck. weglege, aber wegen des Preises wollt ich zuvor mit dir verhandeln. Dem Schausp. W. werde ich es etwas billiger lassen als seinem Bruder, da er mir gefällig war ... Also in einigen Tagen wird sich alles klar legen. Oder eilt es mit Wredes Buch H.gespr. (Holenlassen?) ..." - Mit einigen Unterstreichungen von fremder Hand. - Dabei: Zille, Hulda, Ehefrau von Heinrich Zille. Eigh. Brief m. U. Berlin-Charlottenburg, 29. V. 1914. 2 S. Kl.-8vo. - An Hermann Frey und seine Frau wegen einer Einladung. "... Ich freue mich sehr, wieder mal in Ihrer lieben Gesellschaft sein zu können, und dann noch dieses Extravergnügen! Also soviel ich bestimmen kann da mein Mann nicht hier ist, kommen wir 3 Menschen bestimmt ..." - 1 Beigabe (eigh. Brief des Unterhaltungsschriftstellers u. Bühnenautors Arthur Zapp an Frey, dat. Berlin 1917).

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