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Auktion: 342 / Modern Art / Seitenwege am 03.12.2008 in München Lot 294

 
Hermann Hesse - Ein paar Gedichte

Objektbeschreibung

Ein paar Gedichte. 1935.
Folge von 8 Aquarellen über Tuschfederzeichnungen mit Gedichten in Typoscript in Original-Umschlag.
Milek V/D 46, 54, 55, 98, 177, 445, 477 und 535 (für die Gedichte). Auf dem Umschlag signiert, datiert, betitelt und gewidmet "Gruss für Ernst Graf". Auf weichem fasrigen Velin (Doppelbogen mit Mittelfalz) bzw. auf festem Velin (Umschlag). 16,8 : 17,3 cm (6,6 : 6,8 in), jeweils der gefaltete Doppelbogen. Die Typoscripte von Hermann Hesse zusammen mit seinen Aquarellen sind Labsal und Seelentrost zugleich. Der hohe ästhetische Reiz dieser von Hesse eigens zusammengestellten Manuskripte wird von einer eher unprätentiösen Aussage gestützt, die Teil des Lebenskonzepts von Hermann Hesse ist. Seine kleinen Aquarelle verkörpern eine Welt, wie er sie sieht – unverbraucht wie sie sich in ihrer natürlichen Schlichtheit bietet. Eine leise Melancholie der Vergänglichkeit ist in fast allen seinen Werken spürbar. Die Aquarelle illustrieren nicht immer die Gedichte, sie sollten vielmehr im Kontext zu ihnen gesehen werden. [KD]

PROVENIENZ: Ernst Graf (Organist am Berner Münster zwischen 1912 und 1937).

Enthalten sind: Leben einer Blume. Nachtregen im Sommer. Blume, Baum, Vogel. September. Dreistimmige Musik. Bei der Nachricht vom Tode eines Freundes. Spruch. Vergänglichkeit.
Lose Doppelbogen in handgefertigtem Original-Umschlag
In guter Erhaltung. Umschlag in den Rändern kaum merklich gebräunt und mit verstreuten winzigen Braunfleckchen.

294
Hermann Hesse
Ein paar Gedichte, 1935.
Aquarell
Schätzung:
€ 12.000
Ergebnis:
€ 14.640

(inkl. 22% Käuferaufgeld)
 


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