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Auktion: 374 / Moderne Kunst am 04.12.2010 in München Lot 73

 
Karl Schmidt-Rottluff - Hellblaue Iris

Objektbeschreibung
Farbkreiden über Tuschpinselzeichnung
Rechts unten signiert, links unten mit der Werknummer "6550". Verso betitelt, dort auch von fremder Hand in Kreide bezeichnet "69/49" und "71/32" sowie in Bleistift datiert "65". Auf leichtem Zeichenkarton (mit angeschnittenem Trockenstempel). 49,8 x 70 cm (19,6 x 27,5 in), blattgroß

Mit einer Echtheitsbestätigung von Galerie Rosenbach, Hannover, vom 15. Juni 1971 (in Kopie).

PROVENIENZ: Privatsammlung Norddeutschland.

Bereits früh verwendet Karl Schmidt-Rottluff farbige Kreiden in seinen Arbeiten - zunächst in den selbstgemalten Postkarten, die er an Freunde und Malerkollegen versendet, später und mit zunehmendem Alter dann als ein entscheidendes Element in seinen Kompositionen. Fast immer mit einer Tuschpinselzeichnung kombiniert, entwickeln die Farbkreiden bisweilen ein leuchtendes Eigenleben, das der Komposition eine Frische der Aussage verleiht, wie sie sonst nur mit kräftigen Aquarelltönen erzielt werden kann. Auch Schmidt-Rottluffs späte Blumenstillleben sind von vitaler Kraft der Aussage, was unser Blatt, das der Künstler im Alter von über achzig Jahren schuf, eindrucksvoll unter Beweis stellt. Im Gegensatz zu einigen seiner Malerfreunde aus der Zeit der "Brücke" und des Expressionismus ist bei Karl Schmidt-Rottluff auch im Alterswerk kaum ein Nachlassen jenes künstlerischen Furor zu spüren, welcher schon sein Frühwerk kennzeichnet. [KD].

73
Karl Schmidt-Rottluff
Hellblaue Iris, 1965.
Tuschpinselzeichnung
Schätzung:
€ 14.000
Ergebnis:
€ 43.920

(inkl. 22% Käuferaufgeld)
 


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