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Auktion: 428 / Klassische Moderne am 03./05.12.2015 in München Lot 246

 
Objektbeschreibung
Amaryllis. Nach 1950.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Verso mit dem ehemaligen Sammlungsstempel der Nolde-Stiftung, dort handschriftlich bezeichnet "m 17". Auf faserigem Japanpapier. 47 x 34,5 cm (18,5 x 13,5 in), Blattgröße.

Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Manfred Reuther, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 15. Oktober 2014.

PROVENIENZ: Sammlung Nolde Stiftung Seebüll (bis 1963).
Galerie Commeter, Hamburg.
Privatsammlung Norddeutschland.

Essay
Der üppige Blumengarten, den Emil Nolde mit Hilfe seiner Frau in Seebüll gestaltet, ist Anregung und Erbauung zugleich. Vergleichbar mit dem berühmten Garten in Giverny, den Claude Monet in einer ehemals einfallslosen Ödnis anlegte, schafft Nolde sich hier ein blühendes Refugium. Von vielen Blumenaquarellen, die in der Folge entstehen, haben die meisten einen direkten Bezug zu dem Garten in Seebüll. Nolde sieht die Blume nicht als Pflanze an sich, ihn begeistert nur die Blüte, die er farbintensiv ins feuchte Japanpapier bannt. Die botanische Bestimmbarkeit wird vereinzelt außer Acht gelassen, wenn die Komposition es erfordert. Nolde entlockt den Blüten ihr farbiges Geheimnis, um es ihnen expressiv überhöht und verstärkt wiederzugeben.
246
Emil Nolde
Amaryllis, Nach 1950.
Aquarell
Schätzung:
€ 50.000
Ergebnis:
€ 57.500

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


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