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Lexikon
Dresdner Sezession Gruppe 1919

Politischer Aktionismus und expressionistische Utopien waren die treibenden Kräfte der Gruppe "Dresdner Sezession Gruppe 1919", die sich aus der ähnlich gestalteten "Gruppe 1917" entwickelt hatte und auch als "Sozialistische Gruppe der Geistesarbeiter Dresdens" bekannt ist.
Die "Dresdner Sezession Gruppe 1919" entstand aus einer Initiative von Conrad Felixmüller (1897-1977), als Otto Dix (1891-1969) der Vorgängervereinigung beitrat. Sie verbreitete die expressionistischen Ideale, die auch für die ebenfalls in Dresden gegründete "Brücke" ausschlaggebend gewesen waren: die Künstlergemeinschaft als Bruderschaft, die den Weg für die Zukunft vorbereitete, und die Kunst als Wahrheit.
Das Ziel der "Dresdner Sezession Gruppe 1919" war allerdings weniger künstlerisch als vielmehr kunstpolitisch. Ihr Verbreitungsorgan war die Zeitschrift "Menschen", wobei eine Anspielung auf das Erneuerungspotential der Kunst wahrnehmbar ist.
Nach den ersten beiden Ausstellungen der "Dresdner Sezession Gruppe 1919" kam es zu einer Krise des linken Flügels um Conrad Felixmüller. Diese konnte zwar noch überwunden werden, aber die Spur der "Dresdner Sezession Gruppe 1919" verliert sich 1925. Weitere Mitglieder der "Dresdner Sezession Gruppe 1919" waren Wilhelm (Will) Heckrott, Constantin von Mitschke-Collande, Otto Schubert, Lasar Segall und Hugo Zehder.


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