Kohlezeichnung
Verkohltes Holz ist von jeher zum Zeichnen verwendet worden. Bis ins Mittelalter dient die Kohlezeichnung jedoch vorallem als Hilfsmittel, etwa für Vorzeichnungen, Skizzen oder Übungen, da der weiche Kohlestrich sich auch leicht wieder auf dem Papier auslöschen lässt oder abstaubt. Erst mit der Entwicklung geeigneter Fixiermethoden und der Haltbarmachung ab dem 15. Jahrhundert entstehen eigenständige Kohlezeichnungen. Die Handzeichnung erfährt generell im 15. Jahrhundert eine höhere Wertschätzung. Zur Herstellung von Zeichenkohle wird zumeist Linden-, Weiden- oder Buchsbaumholz in dünne Stifte geschnitten und verkohlt. Holzkohle ist mattschwarz bis grau. Die um 1550 in Venedig entwickelte Ölkohle ist saftig schwarz, Kohlezeichnungen damit sind ohne Fixierung haltbar; allerdings vergilbt das Öl mit der Zeit. In neuerer Zeit werden Kohlestifte auch aus gepresstem Holzkohlepulver hergestellt. In Deutschland ist die meisterhafte Handhabung der Kohlezeichnung zuerst in den Bildnissen Albrecht Dürers zu sehen.
Baumeister, W.

Auktion 389 - 27.04.12
Lot 112000027
- noch 79 Tage
Kohle 1944
6.000 EUR
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Feininger, L.
Auktion 389 - 27.04.12
Lot 112000045
- noch 79 Tage
Kohlezeichnung 1913
5.000 EUR
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Bredow, Rudolf
Internetauktion
noch 12 Tage
Kohlezeichnung 1965
Startpreis: 980 EUR
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Heckendorf, F.
Internetauktion
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Kohlezeichnung 1916
Startpreis: 800 EUR
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Dill, Otto
Auktion 389 - 27.04.12
Lot 111003492
- noch 79 Tage
Kohlezeichnung 1910
800 EUR
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Heiliger, B.
Internetauktion
noch 7 Tage
Kohlezeichnung 1952
Startpreis: 690 EUR
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Dill, Otto
Internetauktion
noch 5 Tage
Kohlezeichnung 1930
Startpreis: 630 EUR
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Schulz-
Matan
Internetauktion
noch 7 Tage
Kohlezeichnung 1920
Startpreis: 400 EUR
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