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Lexikon
Kontextkunst

Der Begriff "Kontext" steht gleichbedeutend für "Zusammenhang" oder "Umgebung". Jeder Vorgang, jeder Gegenstand und auch jedes abstrakte Konzept lassen sich in einen Kontext einbetten, der unmittelbaren Einfluss auf die Bedeutung nimmt.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Kontextkunst mit Fragen nach den Bedingungen für die Entstehung von Kunst. Diese Fragestellungen kreisen um das gesamte Kunstsystem oder betreffen häufig auch den Raum und damit die konkrete Lokalisierung des Kunstwerkes. Raum wird hier als Ort begriffen, in dem Kunst stattfindet, auf den sie unmittelbar reagiert und mit dem sie sich auseinandersetzt. Dabei werden Diskurse aufgeworfen, inwieweit der Raum als Rahmen für die Kunst funktioniert. Auf einer weiteren Ebene wird der vorgefundene Kontext darauf untersucht, inwieweit die momentane Situation, in der das Kunstwerk stattfindet, oder die gesellschaftliche Befindlichkeit Einfluss auf die künstlerische Arbeit nimmt.
Zu den Künstlern, die dem Bereich der Kontextkunst zuzuordnen sind, zählen Fareed Armaly, Cosima von Bonin, Daniel Buren, Andrea Fraser, Renée Green, Louise Lawler, Adrian Piper, Gerwald Rockenschaub und Heimo Zobernig.


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