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Münchner Sezession

Ende des 19. Jahrhunderts war die Münchner Kunst von der antimodernen Haltung des "Malerfürsten" der Gründerzeit, Franz von Lenbach, geprägt. Auch die Kunstpolitik des bayerischen Prinzregenten Luitpold bestätigte die Führungsrolle der traditionellen Gattung der Historienmalerei, die häufig als Träger nationaler Inhalte verwendet wurde. Moderne Kunstrichtungen wie die Freiluftmalerei oder der Symbolismus traten dabei in den Hintergrund.
Um dieser Situation entgegenzuwirken, gründete 1892 eine Gruppe von Künstlern aus der naturalistischen Schule die Münchner Sezession. Sie trennten sich von der Münchner Künstlergenossenschaft und forderten eine Wandlung des Kunstverständnisses, wobei die Künstler ein Selbstbestimmungsrecht erhielten. Dabei konnten sie zum ersten Mal unmittelbar in der Öffentlichkeit wirken.
Die Münchner Sezession vereinte bereits etablierte Künstler wie Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Fritz von Uhde, Franz von Stuck und Max Liebermann und neue Avantgardisten wie Lovis Corinth, Otto Eckmann und August Endell. Dabei fanden naturalistische ebenso wie stilisierende Tendenzen Berücksichtigung. Die Münchner Sezession trug außerdem zur Verbreitung der internationalen modernen Kunst bei, die sie auf Ausstellungen präsentierte. So machte die Münchner Sezession den Weg für den gleichzeitig entstehenden Jugendstil und weitere künstlerische Aufstandsbewegungen frei. Über alle stilistischen Unterschiede der Sezessionsmitglieder hinaus zielte die Münchner Sezession auf die Verwirklichung des Ideals der künstlerischen Freiheit ab.
Der bekannteste Künstler der Münchner Sezession ist Franz von Stuck (1863-1928), der mit seiner erotisch aufgeladenen symbolistischen Kunst für einige Skandale sorgte. Bei ihm studierten wichtige Künstler des 20. Jahrhunderts wie Wassily Kandinsky und Paul Klee. Seine als Gesamtkunstwerk konzipierte Villa bildete das Gegenstück zum Wohnhaus Franz von Lenbachs, wobei die beiden Münchner "Malerfürsten" konträre Kunstauffassungen verkörperten.

Aktuelle Angebote zu: Münchner Sezession

Klimt, Gustav

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Auktion 389 - 27.04.12
Lot 111004077 - noch 78 Tage
Bleistift 1904
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Horst Janssen
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zu: Münchner Sezession

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Egon Schiele - Frau mit rotem Muff, in einem orangefarbenen Kleid

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Lot 26
Aquarell 1911
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Putz, Leo

Leo Putz - Damenbildnis

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Lot 307
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Lot 34
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Ury, Lesser

Lesser Ury - Märkische Landschaft

Auktion 306 - 05.12.06
Lot 103
Pastell 1911
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Lesser Ury - Friedensallee mit Siegessäule

Auktion 345 - 04./05.06.08
Lot 108
Pastell 1920
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Ury, Lesser

Lesser Ury - Segelregatta am Wannsee

Auktion 345 - 04./05.06.08
Lot 174
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Walde, Alfons

Alfons Walde - Tänzerin

Auktion 306 - 05.12.06
Lot 126
Mischtechnik 1919
30.940 €
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Mappenwerk

Alfons Mappenwerk - Berliner Sezessionsmappe: "Herrn Direktor Heinrich Hirschberg in Dankbarkeit"

Auktion 315 - 12.06.07
Lot 133
Zeichnung 1915
26.400 €
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Stuck

Franz von Stuck - Tänzerin

Auktion 290 - 14.05.04
Lot 121
Bronze 1897
22.230 €
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