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Auktion: 446 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 24.05.2017 in München Lot 163

 
Objektbeschreibung
Märkische Seenlandschaft. 1887.
Öl auf Leinwand, doubliert.
Links unten signiert und datiert. 71 x 117 cm (27,9 x 46 in).
Verso auf dem Keilrahmen handschriftlich bezeichnet "Fuchs". [CB].

Mit einer schriftlichen Expertise von Frau Dr. Hendrikje Warmt, Berlin, April 2017. Das Gemälde wird in den Nachtrag des Karl Hagemeister Werkverzeichnis der Gemälde unter der Nummer WARMT G 216 aufgenommen.

PROVENIENZ: Privatbesitz Süddeutschland.

Essay
Während eines Parisaufenthaltes 1884/85 macht Hagemeister die Bekanntschaft mit Manet und den Impressionisten, was sein malerisches Werk nachhaltig beeinflusst. Mit einer zunehmend heller und zarter werdenden Farbpalette entwickelt er den Ton aus dem gleichmäßig im Raum verteilten Licht. Das Streben, aus der stilllebenartigen Naturaufassung zu einer intensiv bewegten Naturstimmung zu gelangen, führte ihn Anfang des 20. Jahrhunderts zur Seemalerei. In all seinen Landschaften ist es jedoch der kleine Winkel der Natur, der ihn interessiert. Die helle und intensive Farbpalette bei gleichzeitig feinen Tonabstufungen und der sichere breite Duktus zeichnen das vorliegende Gemälde als Werk Hagemeisters aus, das, wie von ihm nach eigenem Ausdruck gefordert, "ein Stück Kosmos" in einer seiner tausendfältigen Stimmungen vor Augen führt (zit. nach: Thieme Becker, Bd. 15, S. 459).
163
Karl Hagemeister
Märkische Seenlandschaft, 1887.
Öl auf Leinwand
Schätzung:
€ 8.000
Ergebnis:
€ 38.750

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
Karl Hagemeister - Märkische Seenlandschaft - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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