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Auktion: 465 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 18.05.2018 in München Lot 10

 
Objektbeschreibung
Überfallsszene. 1836.
Öl auf fester Malpappe.
Links unten signiert und datiert. Verso mit verschiedenen Nummerierungen sowie mit modernem handschriftlich bezeichneten Klebeetikett. 35,2 x 42,5 cm (13,8 x 16,7 in).

PROVENIENZ: Galerie Heseler, München.
Privatsammlung Süddeutschland (1978 vom Vorgenannten erworben).

Essay
Der gebürtige Würzburger Heinrich Ambros Eckert studiert ab 1825 an der Münchner Kunstakademie. Der schon in jungen Jahren begeisterte Schlachten- und Militärmaler ist besonders beeinflusst durch die imposanten Werke Albrecht Adams. Wohl inspiriert durch die lithografische Serie des Schlachtenmalers zum Russlandfeldzug 1812, beginnt auch Eckert mit der Umsetzung seiner Arbeiten in die Grafik. Daneben entstehen jedoch auch Marine- und Jagdstücke sowie vor allem Schlachtenbilder, die in ihrer Kombination aus Detailmalerei und oftmals dramatischer Dynamik auf kleinem Format überraschen.
Unser Bild zeigt einen Angriff österreichischer Ulanen auf einen französischen Trosswagen. Besonderes Detail ist die Marketenderin oder Soldatenfrau auf dem Esel. Die dargestellte Szene ist geschichtlich wohl am Ende der napoleonischen Kriege zu verorten. Jedoch geht es Eckert nicht um die Schilderung einer konrekten bzw. konkret datierbaren Begebenheit, sondern vielmehr um die Darstellung einer militärischen Genreszene. [FS]
10
Heinrich Ambros Eckert
Überfallsszene, 1836.
Öl
Schätzung:
€ 2.000
Ergebnis:
€ 2.375

(inkl. 25% Käuferaufgeld)
 


Weitere Abbildungen
Heinrich Ambros Eckert - Überfallsszene - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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