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Auktion: 484 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 24.05.2019 in München Lot 119000496

 
Objektbeschreibung
Schlittenvergnügen. Vor 1850.
Öl auf Malpappe.
Rechts unten monogrammiert (ligiert). 19,1 x 23,3 cm (7,5 x 9,1 in).

Wir danken Herrn Albrecht Krückl, der das Werk im Original vorliegen hatte, für die freundliche Auskunft. Das Werk wird in den Nachtrag des Werkverzeichnisses aufgenommen.

Essay
Wie viele seiner Zeitgenossen findet auch Bürkel seine Motive vor allem bei zahlreichen Aufenthalten im oberbayerischen Voralpenland und in den Alpen. Die vor Ort entstehenden Zeichnungen und Aquarelle werden später im Atelier zu mannigfaltigen Variationen zusammengesetzt und auf die Leinwand gebannt. Unsere Winterlandschaft zeigt ein kleines Dorf im Vorgebirge, das durch das bunte Wintertreiben seiner Gemeinde belebt wird. Die Architektur der beiden Häuschen, die sich links an niedrige Felsen schmiegen, erinnert dabei an Kompositionen Bürkels mit den Nagelschmiedshäusern von Rattenberg (vgl. Bühler/Krückl 631-635), wobei sich der Künstler hier die Freiheit genommen hat, die ländliche Umgebung zu variieren. Der rötliche Schimmer, der aus der linken Toröffnung nach draußen dringt, zeigt die örtliche Dorfschmiede an, vor der gerade einige Pferde neu beschlagen werden. Spaziergänger, Musiker und schlittenfahrende Kinder vermitteln daneben ein Bild sonntäglicher Gemütlichkeit in der frostigen Winterlandschaft, die Bürkel in den ihm eigenen lasierenden Lichtstimmungen festhält. [FS]
119000496
Heinrich Bürkel
Schlittenvergnügen, Vor 1850.
Öl auf Malpappe
Schätzpreis: € 5.000 - 7.000
+
 


Weitere Abbildungen
Heinrich Bürkel - Schlittenvergnügen - Rahmenbild
Rahmenbild
 
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