Auktion: 494 / Klassische Moderne am 07.12.2019 in München Lot 410

 
410
Oskar Moll
Jardin du Luxembourg II, 1907.
Öl auf Leinwand
Nachverkaufspreis: € 29.000
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Objektbeschreibung
Jardin du Luxembourg II. 1907.
Öl auf Leinwand.
Salzmann 47. Links unten signiert und bezeichnet "S.l. Williams". Verso auf der Leinwand handschriftlich betitelt, datiert und nummeriert "N° 500". 54 x 65 cm (21,2 x 25,5 in).
Das Gemälde ist möglicherweise identisch mit dem Gemälde "Park" (vgl. Jubiläumsausstellung Oskar Moll, Breslau 1925, Kat.-Nr. 12).
• Frühwerk aus dem Jahr seines Umzugs nach Paris.
• Die Bildsprache zeigt noch eindeutige Einflüsse seines Lehrmeisters Lovis Corinth
.
Wir danken Herrn Dr. Gerhard Leistner für die freundliche Auskunft. Das Gemälde ist Bestandteil des neuen Werkverzeichnisses Oskar Moll (in Vorbereitung).

PROVENIENZ: Privatsammlung Melita Williams, England.
Privatbesitz Rheinland.
Privatsammlung Norddeutschland.

AUSSTELLUNG: Oskar Moll. Gedächtnisausstellung zum 20. Todestag, Wilhelm Lehmbruck-Museum, Duisburg 1967, Kat.-Nr. 12.
Oskar Moll, Städtische Sammlungen Biberach, Braith-Mali-Museum, Biberach 1968, Kat.-Nr. 1.
Galerie Norbert Blaeser, Düsseldorf o. J., Kat.-Nr. 1.

LITERATUR: Thomas Levy, Carl-Jürgen Tohmfor, Das Café du Dôme und die Académie Matisse, Schwetzingen 1988, mit Farbabb. S. 54.
Annette Gautherie-Kampka, Café du Dôme: Deutsche Maler in Paris 1903-1914, Bremen 1996 m. Farbabb. S. 75.
Lempertz Köln, Auktion 763, 21.11.1998, Lot 836.
Lempertz Köln, Auktion 788, 7.6.2000, Lot 336.

Essay
Von Moll bevorzugte Motive sind Stillleben und Landschaften. Frühwerke lassen erkennen, dass er den Impressionisten nahesteht. Wie viele deutsche Künstler setzt auch er sich mit den Bildauffassungen der Impressionisten auseinander und malt in Paris im Jardin du Luxembourg. Dort arbeitet er gemeinsam mit Lyonel Feininger, von dessen Linearität und Grafismen auch die vorliegende Arbeit beeinflusst ist. [VG]
 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Oskar Moll "Jardin du Luxembourg II"
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Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 1,5% zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.