Auktion: 508 / Kunst des 19. Jahrhunderts am 12.12.2020 in München Lot 119002131

 
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119002131
Otto Dill
Aus Baden-Baden, 1946.
Öl auf Hartfaserplatte
Schätzpreis: € 9.000 - 12.000
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Objektbeschreibung
Aus Baden-Baden. 1946.
Öl auf Hartfaserplatte.
Rechts unten signiert und datiert. Verso handschriftlich auf einem Etikett betitelt und mit dem Künstlernamen. Auf einem weiteren Etikett typografisch und handschriftlich mit Künstleranschrift, Titel und Maßen bezeichnet. 60 x 80 cm (23,6 x 31,4 in).

PROVENIENZ: Gemäldekabinett Unger, München.
Unternehmenssammlung Nordwest-Medien GmbH & Co. KG, Oldenburg (1989 beim Vorgenannten erworben).

Essay
Otto Dill studiert nach einer Lehre als Verlagskaufmann von 1908 bis 1914 Malerei an der Münchner Akademie und wird Meisterschüler Heinrich von Zügels, mit dem er die Sommermonate in Wörth am Rhein verbringt. Dill schildert seine Motive, zu denen bevorzugt Pferdedarstellungen gehören, in spätimpressionistischer Manier, kombiniert mit einer typischen pastosen Malweise und kräftig leuchtenden Farben. In der Inszenierung der Beleuchtung, der Wahl der Farben und dem lockeren Pinselduktus zeigt das Gemälde einen beschaulichen Sommertag in Baden-Baden. Dills Kutschenbilder und Gemälde mit Reitern im Park "sind durchflutet vom Licht, das durch die Zweige der Bäume auf Pferde und Reiter fällt, auf die Spaziergänger am Wegesrand. Das flirrende Licht, das im Schatten verdämmert, bindet Natur und Gestalten in eine idyllische, atmosphärische Welt ein." (Wilhelm Weber, Otto Dill. Leben und Werk, Neustadt an der Weinstraße 1992, S. 56). [EL]
 


Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Otto Dill "Aus Baden-Baden"
Dieses Objekt wird regelbesteuert angeboten.

Berechnung der Regelbesteuerung:
Zuschlag bis einschließlich € 500.000: 25 % Aufgeld zuzügl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zuschläge über € 500.000: Teilbeträge bis einschließlich € 500.000 25%, Teilbeträge über € 500.000 20% Aufgeld, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer

Berechnung der Folgerechtsabgabe:
Bei Objekten, deren Künstler nicht bereits vor mindestens 70 Jahren verstorben ist, fällt eine Folgerechtsumlage i.H. von 2% zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer an.