Auktion: 524 / Kunst nach 1945 / Zeitgenössische Kunst II am 10.12.2021 in München Lot 8

 

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Arnulf Rainer
Horizontalgestaltung, 1951.
Öl über Graphit auf dünnem, grundiertem Karton
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
+
Horizontalgestaltung. 1951.
Öl über Graphit auf dünnem, grundiertem Karton.
Rechts unten monogrammiert "TRR" und datiert. 30 x 62,5 cm (11,8 x 24,6 in), blattgroß.
Verso Fragment einer größeren Komposition in Öl über grauer Grundierung. [JS/CH].
• Besonders frühe Arbeit aus der äußerst seltenen Werkphase der "Zentralgestaltungen", in denen sich Rainer mit den Prinzipien des Automatismus und der Blindmalerei auseinandersetzt.
• Bisher wurden erst zwei weitere "Zentralgestaltungen" in Öl auf dem Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.de).
• Der Künstler trägt die Farbe hier mit geschlossenen Augen auf. Die Komposition setzt sich im Geiste zusammen.
• Es entsteht ein rhythmisches Liniengeflecht, an dem sich kurze und schnelle sowie langsamere und weichere Bewegungen während des Schaffensprozesses ablesen lassen
.

Wir danken dem Studio Rainer für die wissenschaftliche Beratung.

PROVENIENZ: Privatsammlung Sachsen-Anhalt.

Aufrufzeit: 10.12.2021 - ca. 14.39 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Arnulf Rainer "Horizontalgestaltung"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.