Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 10.12.2021 in München Lot 121001962

 
121001962
Gustav Klimt
Im Lehnstuhl Sitzende von vorne, Um 1904.
Braune Kreidezeichnung
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Objektbeschreibung
Im Lehnstuhl Sitzende von vorne. Um 1904.
Braune Kreidezeichnung.
Strobl 1299. Rechts unten mit dem Nachlassstempel (stark verblichen). Auf bräunlichem Packpapier. 45 x 31,8 cm (17,7 x 12,5 in), Blattgröße.

• Braune Kreide ist bei Klimt eine Seltenheit.
• In den Studien dieser Zeit setzt Klimt sich mit der durchgehenden Linie auseinander.
• Die Studie ist im Zusammenhang mit dem Bildnis "Margaret Stonborough-Wittgenstein" (Neue Pinakothek, München) zu sehen
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Wien.
Christie's, London, 19.10.1997, Los 115.
Privatsammlung Schweiz.
Privatsammlung Süddeutschland.

AUSSTELLUNG: Yvonne Tan Bunzl Gallery, London.

LITERATUR: Hermann Bahr, Gustav Klimt - 50 Handzeichnungen, Leipzig 1922.

Essay
In der Zeit um 1904 experimentiert Gustav Klimt in seinen Zeichnungen mit der Linie. Die Linien werden durchgehender und die Formen beruhigter. Eine Klarheit setzt sich gegen die aufgeregt bewegte Erregtheit früherer Arbeiten durch. Zudem benutzt er nun auch Farbstifte, wie in unserem außergewöhnlichen Fall einen braunen Kreidestift. Dieses Blatt kann im Rahmen der Vorarbeiten zu einem seiner großartigen Frauenbildnis-Gemälde gesehen werden. Alice Strobl stellt unsere Skizze in den Zusammenhang mit den früheren Studien für das Bildnis der Margaret Stonborough-Wittgenstein. [EH]
 


Weitere Abbildungen
 
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