Auktion: 522 / Klassische Moderne Teil II am 11.12.2021 in München Lot 409

 

409
August Macke
Mädchen vor Hutladen, 1912/13.
Aquarell und Tuschpinselzeichnung über Bleistift
Schätzpreis: € 20.000 - 30.000
+
Mädchen vor Hutladen. 1912/13.
Aquarell und Tuschpinselzeichnung über Bleistift.
Heiderich Aquarelle 340. Vriesen A 142. Verso mit dem Nachlassstempel August Macke (Lugt 1775 b), dort handschriftlich nummeriert "4" sowie betitelt "Mädchen vor Hutladen". Verso von fremder Hand datiert und bezeichnet "unverkäuflich". Auf festem Velin. 28,9 x 22,8 cm (11,3 x 8,9 in), blattgroß.
[AR].
• Vorstudie zu August Mackes bekanntem Zyklus der "Schaufensterbilder"
• Neben dem Spaziergänger zählt das farbenprächtige Mode-Schaufenster zu den wichtigsten Motiven im Œuvre des Künstlers
• Die aquarellierte Mädchengruppe scheint in Form und Farbe nahezu mit dem Modegeschäft zu verschmelzen
• Die ausgewogene Komposition der Dreiergruppe ist charakteristisch im Werk des Künstlers
.

PROVENIENZ: Nachlass August Macke (verso mit dem Stempel).
Galerie Vömel, Düsseldorf.
Mayer, Bad Godesberg (1940).
Privatsammlung Süddeutschland.

AUSSTELLUNG: Das junge Rheinland, Kölnischer Kunstverein, Köln, Januar-Februar 1918.
XVI. Sonderausstellung August Macke - Heinrich Nauen, Kestnergesellschaft, Hannover 1918, Kat.-Nr. 55.
Graphisches Kabinett von Bergh und Comp. (Dr. Koch), Düsseldorf, ab 15.8.1919.
August Macke, Kestnergesellschaft, Hannover 1935, Kat.-Nr. 80.
Paula Moderson-Becker - August Macke, Kunsthalle Basel 1936, Kat.-Nr. 128.
August Macke Gedächtnisausstellung, Museen der Stadt Köln in der Alten Universität, Köln 1947, Kat.-Nr. 106.
Macke. Aquarell-Ausstellung. Städtisches Kunsthaus, Bielefeld 1957, Kat.-Nr. 142 mit Abb. S. 23.

Aufrufzeit: 11.12.2021 - ca. 17.12 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu August Macke "Mädchen vor Hutladen"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung bei Folgerechtsabgabe:
Für Originalkunstwerke und Fotographien wird zur Abgeltung des gemäß §26 UrhG anfallenden Folgerechts eine Umlage i.H. von 2,4 % inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer erhoben.