Auktion: 533 / Modern Art Day Sale und Sammlung Hermann Gerlinger am 10.12.2022 in München Lot 450

 

450
Emil Nolde
Ada liegend, 1907.
Aquarell
Schätzpreis: € 40.000 - 60.000
+
Ada liegend. 1907.
Aquarell.
Rechts unten signiert. Auf chamoisfarbenem, zartem Velin. 32,8 x 48,7 cm (12,9 x 19,1 in), Blattgröße.
[AM].
• Ada Nolde, die Ehefrau des Künstlers, festgehalten in spontanem, ausdrucksstarkem Duktus.
• Intime Momentaufnahmen wie diese sind unter den Aquarellarbeiten des Künstlers äußerst selten.
• Frühes Aquarell von außergewöhnlicher Farbkraft.
• Zum ersten Mal auf dem internationalen Auktionsmarkt angeboten (Quelle: artprice.com)
.

Mit einer Fotoexpertise von Prof. Dr. Martin Urban, Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, vom 4. Dezember 1986.

PROVENIENZ: Sammlung Rauert, Hamburg.
Galleria Henze, Lugano.
Privatsammlung Süddeutschland (1986 direkt vom Vorgenannten erworben).

„Zu dieser Zeit nun bald und herzlich gern schrieb ich der jungen beginnenden Schauspielerin, meiner Freundin Ada. [..] Sie war mir wie ein fernes Glück, an das ich nur träumend denken durfte.“
Emil Nolde über seine spätere Ehefrau Ada Vilstrup, in: Emil Nolde, Das eigene Leben. Die Zeit der Jugend von 1867-1902, Flensburg/Hamburg 1949, S. 286.

Aufrufzeit: 10.12.2022 - ca. 17.36 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Emil Nolde "Ada liegend"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.