Auktion: 529 / Kunst nach 1945 / Contemporary Art am 10.06.2022 in München Lot 248

 

248
Uwe Kowski
Distanz, 2003.
Öl auf Leinwand
Nachverkaufspreis: € 9.000
+
Distanz. 2003.
Öl auf Leinwand.
Verso signiert, datiert, betitelt, mit den Maßangaben versehen und bezeichnet "819". 190 x 260 cm (74,8 x 102,3 in).

• Für Uwe Kowski ist das Malerische die wichtige Botschaft der Bilder
• Linien und Strukturen geben verschiedene Möglichkeiten des Wahrnehmens
• Gerade in den letzten Jahren sind Kowskis Werke in zahlreichen Ausstellungen vertreten, u. a. in der Kunsthalle Rostock, im Museum der bildenden Künste in Leipzig und im Museum Frieder Burda, Baden-Baden
.

PROVENIENZ: Galerie Eigen + Art, Leipzig/Berlin (verso auf dem Keilrahmen mit zwei Etiketten und einem Stempel).
Privatsammlung Großbritannien (10.2.2004 Kauf bei Eigen + Art).

Auf irisierende Art und Weise verbinden sich lineare Struktur und Flächigkeit auf den Leinwänden und Aquarellen des in der ehemaligen DDR aufgewachsenen Künstlers Uwe Kowski zu einer den Bildraum füllenden und pulsierenden Bildstruktur. Der in Leipzig eigentlich zum Schriftmaler ausgebildete Kowski überträgt den Schwung und die Freiheit der kunstvollen Schriftführung in seine abstrakt bis biomorph strukturierten Bildtexturen. Die Werke Kowskis wecken spannungsvolle Bezüge zu traditionellen Positionen der Kunstgeschichte, der Künstler intendiert die zeichnerische Naturauffassung der altdeutschen Meister bis hin zu der atmosphärischen Malerei der Impressionisten. Seit Anfang der 1990er Jahre sind die Werke von Uwe Kowski in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen vertreten, etwa in der G2 Kunsthalle in Leipzig und der Galerie EIGEN + ART in Berlin. Dem mehrmals ausgezeichneten Künstler sind zudem diverse Publikationen gewidmet, seine Werke sind Teil zahlreicher deutscher Sammlungen wie auch der Rothschild Foundation in New York. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin. [EH]



 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Uwe Kowski "Distanz"
Dieses Objekt wird differenzbesteuert, zuzüglich einer Einfuhrumsatzabgabe in Höhe von 7 % (Ersparnis von etwa 5 % im Vergleich zur Regelbesteuerung) oder regelbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.