Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 475

 

475
Ernst Ludwig Kirchner
Pippa tanzt, 1924.
Feder und Pinsel in Tusche
Nachverkaufspreis: € 7.000
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Pippa tanzt. 1924.
Feder und Pinsel in Tusche.
Verso betitelt und bezeichnet sowie von fremder Hand bezeichnet. Verso mit dem Nachlassstempel des Kunstmuseum Basel (Lugt 1570 b) und der handschriftlichen Registriernummer "Ill/Da 67". Auf Velin. 27,7 x 34,5 cm (10,9 x 13,5 in).
Verso mit "Badende an den Moritzburger Teichen", 1911, Bleistift.
Der Künstler bezieht sich hier auf Gerhart Hauptmanns 1905 entstandenes und 1906 in Berlin uraufgeführtes Märchendrama "Und Pippa tanzt!" [AW].
• Besonders detailreiche und dynamische Figurenkomposition aus der Davoser Zeit
• Mit seiner meisterlichen Strichführung gelingt es Kirchner, die mehrfigurige, bewegte Theaterszene in ihrer Unmittelbarkeit und dichten Atmosphäre einzufangen
• Um 1924 beschäftigt sich der Künstler intensiv mit den Darstellungen von Schauspielszenen
.

PROVENIENZ: Nachlass des Künstlers (Davos 1938, Kunstmuseum Basel 1946).
Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern.
Sammlung Blohm, Hamburg (2000 vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Im Zentrum Ernst Ludwig Kirchner. Eine Hamburger Privatsammlung, Hamburger Kunsthalle, 26.10.2001-13.1.2002; Kichner Museum, Davos, 27.1.-14.4.2002; Brücke-Museum, Berlin, 17.1.-2.3.2003, Kat.-Nr. 84 (m. Abb.).

LITERATUR: Will Grohmann, Das Werk Ernst Ludwig Kirchners, München 1926, S. 49 (m. Abb.).
Galerie Henze & Ketterer (Hrsg.), Ernst Ludwig Kirchner zum 120. Geburtstag. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Wichtrach/Bern 2000, Kat.-Nr. 45 (m. Abb.).




 

Aufgeld und Steuern zu Ernst Ludwig Kirchner "Pippa tanzt"
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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

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Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

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