Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 433

 

433
Max Beckmann
Selbstbildnis mit steifem Hut, 1921.
Kaltnadelradierung
Schätzpreis: € 30.000 - 40.000
+
Selbstbildnis mit steifem Hut. 1921.
Kaltnadelradierung.
Hofmaier 180 III B (von IV B). Gallwitz 153. Signiert. Wohl von J. B. Neumann irrtümlich bezeichnet "2. Zustand" sowie von fremder Hand "Selbst mit Hut". Aus der ersten Auflage von wohl 50 Exemplaren. Auf Bütten. 32 x 24,5 cm (12,5 x 9,6 in). Papier: 49,8 x 33,5 cm (19,6 x 13,1 in).
Herausgegeben von J. B. Neumann, Berlin. [AR].
• Eines der bekanntesten Selbstporträts des Künstlers innerhalb seines grafischen Werks
• Immer wieder widmet sich Beckmann der eigenen Darstellung, inszeniert sich mit auffälligen Accessoires und hinterfragt unermüdlich den eigenen Charakter
• Aus der Zeit nach Ende des Ersten Weltkriegs, in der er sich intensiv mit der Druckgrafik auseinandersetzt und zunehmend öffentliche Anerkennung findet
• Seine Selbstporträts werden immer wieder in Museumsausstellungen thematisiert, wie etwa 2011 in der Ausstellung "Max Beckmann. Selbstbildnisse in der Graphik" im Kupferstichkabinett in der Neuen Nationalgalerie, Berlin
.

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.

Aufrufzeit: 11.06.2022 - ca. 17.45 h +/- 20 Min.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsabgabe zu Max Beckmann "Selbstbildnis mit steifem Hut"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke von Künstlern die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.