Auktion: 528 / Klassische Moderne am 11.06.2022 in München Lot 477

 

477
Fritz Klimsch
Siesta (Beschaulichkeit), 1924.
Bronze mit goldbrauner Patina
Nachverkaufspreis: € 3.600
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Siesta (Beschaulichkeit). 1924.
Bronze mit goldbrauner Patina.
Vgl. Braun 121. Vgl. Braun F. K. Werke 17, dort wird die Höhe für die verkleinerte Fassung mit 27,5 cm und als Gießerei H. Noack, Berlin angegeben. Eingeschlagenes Monogramm in Ligatur unter der linken Hand. Gießerstempel "Strassacker / Kunstguss Süssen" an der Rückseite. Dort auch Prägestempel "Kunstguss Gütezeichen RAL". 24 x 15 x 21 cm (9,4 x 5,9 x 8,2 in).
Guss nach 1955. Verkleinerte Replik, leicht verändert, nach der "Beschaulichkeit", die vor 1924 entstand. Die Körperlichkeit ist kompakter, der Kopf weniger geneigt. Das Haar summarischer und in veränderter Frisur. [AW].

PROVENIENZ: Privatsammlung Süddeutschland.




 

Aufgeld, Steuern und Folgerechtsvergütung zu Fritz Klimsch "Siesta (Beschaulichkeit)"
Dieses Objekt wird regel- oder differenzbesteuert angeboten, Folgerechtsvergütung fällt an.

Berechnung bei Differenzbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 32 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 27 % berechnet und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Das Aufgeld enthält die Umsatzsteuer, diese wird jedoch nicht ausgewiesen.

Berechnung bei Regelbesteuerung:
Zuschlagspreis bis 500.000 Euro: hieraus Aufgeld 25 %.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf den Teil des Zuschlagspreises, der 2.500.000 Euro übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % erhoben und zu dem Aufgeld, das bis zu dem Teil des Zuschlagspreises bis 2.500.000 Euro anfällt, hinzuaddiert.
Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer, derzeit 19 %, erhoben. Als Ausnahme hiervon wird bei gedruckten Büchern der ermäßigte Umsatzsteuersatz von derzeit 7 % hinzugerechnet.

Wir bitten um schriftliche Mitteilung vor Rechnungsstellung, sollten Sie Regelbesteuerung wünschen.

Berechnung der Folgerechtsvergütung:
Für Werke lebender Künstler oder von Künstlern, die vor weniger als 70 Jahren verstorben sind, fällt gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsvergütung in folgender Höhe an:
4% des Zuschlags ab 400,00 Euro bis zu 50.000 Euro,
weitere 3 % Prozent für den Teil des Zuschlags von 50.000,01 bis 200.000 Euro,
weitere 1 % für den Teil des Zuschlags von 200.000,01 bis 350.000 Euro,
weitere 0,5 Prozent für den Teil des Zuschlags von 350.000,01 bis 500.000 Euro und
weitere 0,25 Prozent für den Teil Zuschlags über 500.000 Euro.
Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 Euro.

Die Folgerechtsvergütung ist umsatzsteuerfrei.